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Martyna Trajdos, Judoka ETV.

Martyna Trajdos: Judo aus Leidenschaft

Martyna Trajdos ist seit 2010 beim ETV und hat bereits bei Europa- und Weltmeisterschaften große Erfolge erzielt. Gerade bereitet sie sich auf ihr nächstes großes Ziel vor: Olympia 2016.

Von Nathalie Skvorc

Martyna Trajdos ist im April 1989 in Polen geboren und kam kurz darauf in die Hansestadt. Seit 2010 ist sie Teil des Eimsbütteler Turnverbandes (ETV). Sie lebt und studiert „Sport und Leistung“ in Köln, wo sie sich intensiv unter Beaufsichtigung von Bundestrainern auf die nächste Etappe ihrer Karriere vorbereitet: Die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro.

Liebe auf den ersten Blick

Zum Judo ist Martyna Trajdos durch ihren Vater gekommen, der selbst athletisch aktiv war. Er war der Meinung seine Tochter besitze zu viel überschüssige Energie, sodass Trajdos viele verschiedene Sportarten in ihrer Vergangenheit ausprobierte. Gegen den Judo hat sie sich jedoch lange gewehrt, er ist eben ein typischer Männersport. Versucht hat sie es dann aber doch mit der Sportart. Was daraus wurde, sehen wir an ihren Erfolgen – und für sie war es Liebe auf den ersten Blick.

Seit 2010 ist Martyna Trajdos Vereinsmitglied des ETV, zuvor trainierte sie in Harburg. Gewechselt hat sie den Verein, weil der ETV, laut Trajdos, die besten Strukturen für den Leistungssport in Hamburg biete. Es sei immer Unterstützung da, gerade in Wettkämpfen. Auch der ETV sieht Trajdos als Gewinn, sie sei die Vorzeigesportlerin des Vereins, so die Pressesprecherin des ETV, Friederike van der Laan.

Trainiert wird Trajdos von Sascha Costa, dem Sportdirektor der Judoabteilung des ETV, der selbst als aktiver Judoka in der 1. Bundesliga vertreten ist.

An guten Tagen kann sie jede besiegen

Laut Costa ist Martyna Trajdos sehr professionell und zielstrebig. Ihre Wettkampfleistungen seien stabil und sie befinde sich mit ihren 26 Jahren in einem tollen Leistungssportalter. Unterordnen tut sie dem Sport natürlich viel. Er definiert ihren Tag und Privates muss zurückstecken. Aber anders kennt Martyna Trajdos es auch nicht. Judo sei aber auch eine Sportart, in der man reifen und Erfahrungen sammeln müsse. Es sei wichtig mit den besten Judokas weltweit zu trainieren. Die Komplexität der Sportart werde durch sehr viele Faktoren bestimmt, sagt Trajdos. Dazu gehören Schnelligkeit, Explosivität und Kraft. Und die kleinen Momente im Kampf, die man spüren müsse, um zu siegen. Natürlich hoffen Martyna Trajdos und Sascha Costa auf eine Medaille in Rio. Was danach kommt ist noch ungewiss, Judoka denken zwischen den Spielen.

Nominierung bei Hamburgs Jubiläums-Sportgala

Trajdos hat bereits Erfolge bei Europa- und Weltmeisterschaften zu verzeichnen und der Traum von Rio steht. Aber sie zählt auch zu den sechs nominierten Sportlerinnen der Hamburger Sportgala 2015. Für Martyna Trajdos ist die Nominierung zur Sportlerin des Jahres eine große Ehre.

Costa beschreibt die Judoka aber trotz des großartigen Erfolges als bodenständig und nicht abgehoben. Sie sei ein lebensfroher Mensch, der die rheinische Frohnatur perfektioniert habe.

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