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Anna Gröhn

Die Polizei hat einen 29-Jährigen festgenommen. Er soll eine Minderjährige unter Drogen gesetzt und dann zur Prostitution gezwungen haben. Der Vater des Mädchens hatte sie bereits vor einem Monat als vermisst gemeldet.

Wie konnte es zu den Krawallen am Rande des G20-Gipfels kommen? Darüber diskutierten Olaf Scholz und Niels Annen am gestrigen Abend mit Bürgerinnen und Bürgern. Scholz kritisierte dabei die Linken scharf, räumte aber auch eigene Fehler ein. Und dann ging es noch um die Rolle der Kanzlerin.

Am Sonntag räumten mehrere Tausend Helfer das Schanzenviertel auf: Mit Eimern und Besen ausgerüstet, beseitigten sie unter dem Motto „Hamburg räumt auf“ das Chaos der G20-Gewaltnächte.

Bei einem spontanen Konzert des Künstlers Oded Kafri, kam es im Schanzenviertel zu einer ungewöhnlichen Szene: Als ein Streifenwagen durch die Menge fuhr, gab es für die Polizisten Applaus. Wir haben mit dem Straßenmusiker über diesen Moment gesprochen.

In Eimsbüttel setzen die Anwohner ein Zeichen gegen den G20-Gipfel und die gewaltsamen Ausschreitungen in Hamburg: Sie malen mit bunter Kreide friedliche Sprüche auf die Straße – und zeigen Haltung.

In der Schanze kam es gestern Nacht erneut zu heftigen Krawallen. Das Schulterblatt ist verwüstet, Geschäfte wurden demoliert. Am Morgen nach der Gewaltnacht zeigt sich Hamburg solidarisch – und räumt auf.

Nach den Ausschreitungen zwischen Polizisten und Demonstranten bei der „Welcome to hell“-Demo, kam es in Hamburg vielerorts zu Krawallen. Auch in Eimsbüttel wurden Läden demoliert.

Bei der „Welcome to hell“-Demo am Hamburger Hafen kam es zwischen Demonstranten und Polizisten zu massiven Ausschreitungen. Demonstranten warfen mit Steinen und Flaschen, die Polizei setzte Wasserwerfer und Pfefferspray ein. Mehrere Personen wurden festgenommen. Die G20-Demonstration wurde aufgelöst.

Rund 20.000 Menschen protestierten gestern friedlich beim G20-Demorave. Nachdem sich der Protestmarsch aufgelöst hatte, kam es zu mehreren Festnahmen am Jungfernstieg.

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