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Die Wurzeln der Beginner liegen in Eimsbüttel. Foto: David Königsmann
Drei Auszeichnungen

Beginner räumen beim Musikpreis HANS ab

Die Beginner haben beim Hamburger Musikpreis HANS gleich drei Auszeichnungen abgeräumt. Die Eimsbütteler Hip-Hop-Legenden haben die Jury nicht nur mit ihrer Musik überzeugt.

Von Matthias Berger

Mit dem HANS-Hattrick krönen die Beginner ihr erfolgreiches Comeback nach einer Dekade Funkstille. Für ihren Song „Ahnma“ nahmen die Hip-Hopper die Trophäe für den Song des Jahres mit nach Hause, „Advanced Chemistry“ ist das „Album des Jahres“. Und auch optisch wussten die Beginner zu überzeugen: In der Kategorie „Bestes Imaging“ nahm Regisseur David Aufdembrinke in der Markthalle die Auszeichnung für das Musikvideo „Es war einmal“ entgegen.

Auch der Preis für den „Künstler des Jahres“ geht an einen alten Bekannten: Udo Lindenberg, der vom Publikum minutenlang gefeiert wurde. „Lässig hat Udo Lindenberg auch in diesem Jahr mal wieder klargemacht, dass er längst mehr ist als nur ein erfolgreicher Musiker. Er ist letztlich das, was man im Englischen ‚A Character‘ nennt: Jemand, der auf eine sehr eigene Art und Weise immer mal wieder aus der Reihe tanzt. Lindenberg ist ein Paradiesvogel im oft grauen Kulturbetrieb, und die sind hierzulande rar“, begründete die Jury ihre Entscheidung.

Hip-Hop dominiert

Der „Nachwuchs des Jahres“ ist Hayiti, die in ihrem Hip-Hop-Sound Rap, Punk und Lyrik vereint. Die HANS-Jury lobt vor allem ihre „souveränen Trap-Beats und diese krypto-poetischen Texte, die ein selbstverständliches Wissen um die Szene-Codes zeigen“.

Dass aus Sicht der Preisrichter Hip-Hop die prägende Stilrichtung 2016 war, zeigt auch die Auszeichnung von Farhot als „Musiker des Jahres“. Der Hamburger mit afghanischen Wurzeln hat mit seinen Produktionen für Talib Kweli, Nneka und Haftbefehl („Chabos Wissen, Wer Der Babo Ist“) internationale Erfolge gefeiert. 2013 erschien sein erstes Album „Kabul Fire Vol. 1“.

Weitere Auszeichnungen gingen an Johannes Oerding in der Kategorie „Hamburger Künstlerentwicklung“ und Folkert Koopmanns als „Lotse des Jahres“. In der Jury saßen Musiker wie Smudo und die Boy-Mitglieder Sonja Glass und Valeska Steiner sowie Musikproduzenten, Vertreter von Plattenfirmen und Veranstaltungsorten.

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