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Beim Videodreh wurde es ganz schön nass. Foto: DGzRS/Die Seenotretter

Seenotrapper

Die Eimsbütteler Rapper Reddich, alias Philipp, und BliggediBlowm, alias Hendrik, haben ein Musikvideo für die Seenotretter aufgenommen. Darin rappen „Neptuns Enkel“ im gelben Nerzmantel und Taucherbrille über Wind, Wetter und die Seenotretter am Elbstrand. Bereits über 13.000 Aufrufe verzeichnet ihr Video auf YouTube, 296.000 auf Facebook. Im Interview mit den Eimsbütteler Nachrichten erklären die beiden, wie es zu dem Lied kam.

Von Franziska Martin

Eimsbütteler Nachrichten: Wie habt ihr euch kennengelernt?

BliggediBlowm: Wir haben uns über einen gemeinsamen Bekannten kennen gelernt, einen Bandkollegen von mir. Bei dem haben wir uns zufällig getroffen und schnell angefangen über Hip-Hop zu reden. Danach ist erstmal nix passiert. Bis meine Band „Blowm & Maddin“ für einen Auftritt noch ein paar Beats brauchte. Da hab ich Philipp gefragt, ob er Lust hätte uns dabei zu
helfen. Irgendwann ist er dann in die Band mit eingestiegen.

Eimsbütteler Nachrichten: Wie kam es denn zum Video für die Seenotretter?

BliggediBlowm: Das kam über die Alsterdamm-Studenten. Die Freundin von unserem Blowm & Maddin-Gitarristen meinte zu Philipp, dass sie bei der Kunstschule Rapper suchen wegen einer Medienkampagne für die Seenotretter. Da kam wohl einer von den Studenten mit der Idee von den „Seenotrappern“. Aber leider fehlten ihnen genau diese.

Reddich: Und da hab ich gesagt, dass ich Beats habe, Rapper kenne und das mit dem Text auch kein Problem ist. Danach ist das eigentlich alles ziemlich schnell losgegangen.

BliggediBlowm: Ja, wir fackeln nie lange. Wenn wir wissen, wir können das, setzen wir es um. Für das Video haben wir dann insgesamt sechs Tage gebraucht: Dazu gehört, den Text zu schreiben, Musik zu komponieren, das Demo abzustimmen sowie im Tonstudio den Beat aufzunehmen und zu mastern. Und natürlich der eigentliche Videodreh.

Eimsbütteler Nachrichten: Und was meint ihr, woran die doch recht starke Resonanz auf das Video liegt?

BliggediBlowm: Ich glaube, weil die Seenotretter eher einem älteren Publikum bekannt sind, ist das für die jüngeren Leute, die die Seenotretter nicht kennen, was Neues. Das ist für die so ein „Oldschool-Ding“ mit dem Video und den Seenotrappern. Und das finden die wohl ganz geil. Ich selber kann‘s mir nicht ganz erklären, woher die große Resonanz kommt.

Eimsbütteler Nachrichten: Wollt ihr das jetzt längerfristig machen?

BliggediBlowm: Also von uns aus klar.

Reddich: Aber das müssen letztendlich die Seenotretter entscheiden, was sie aus der Kampagne machen wollen. Am 29. Mai ist aber die 150-Jahr-Feier von den Seenotrettern, da sind wir für einen Auftritt gebucht.

BliggediBlowm: Da zeigen wir, dass wir nicht nur irgendwelche Kiddies sind, sondern noch mehr Songs auf Lager haben.

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