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Die CDU-Bezirksfraktion Eimsbüttel hat Maxim Loboda gegen seinen Willen aus der Fraktion ausgeschlossen
Maxim Loboda gehört nicht länger zur Eimsbütteler CDU-Bezirksfraktion. Archivfoto: Privat
Bezirkspolitik

Nach Trunkenheitsfahrt: CDU-Fraktion schließt Maxim Loboda aus

Die CDU-Bezirksfraktion Eimsbüttel hat mitgeteilt, Maxim Loboda gegen seinen Willen aus der Fraktion ausgeschlossen zu haben. Zuvor wurde gegen ihn wegen Alkohol am Steuer ermittelt.

Von Angela Woyciechowski

Maxim Loboda ist nicht länger Mitglied der Eimsbütteler CDU-Fraktion. Man habe ihn auf einer Sondersitzung gegen seinen Willen ausgeschlossen, heißt es in einer Mitteilung der Fraktion.

Im vergangenen Sommer stand Loboda wegen einer Trunkenheitsfahrt und Gewalt gegen eine Polizeibeamtin in den Schlagzeilen. CDU-Fraktionsvorsitzender Rüdiger Kuhn forderte ihn damals auf, seine politischen Ämter sowie sein Mandat in der Bezirksversammlung abzugeben.   

Maxim Loboda hat „jegliches Vertrauen verspielt

Maxim Loboda war damals im Eimsbütteler Kreisvorstand der CDU und stellvertretender Landesvorstand in der Hamburger Jungen Union. Im August 2025 sagte er den Eimsbütteler Nachrichten, er wolle von seinen politischen Ämtern zurücktreten. Laut CDU-Fraktion sei Loboda der Bitte zur Rückgabe seines Mandates nicht nachgekommen. Daher nun der Ausschluss aus der Fraktion, welcher mit einer notwendigen Dreiviertelmehrheit erzielt wurde. 

„Nach der im Sommer 2025 in die Öffentlichkeit gelangten Trunkenheitsfahrt und dem Vorwurf des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit Körperverletzung ist im Februar nun ein Urteil ergangen, das von Loboda so akzeptiert wurde”, sagt der Fraktionsvorsitzende Rüdiger Kuhn. Und ergänzt: „Leider mussten wir feststellen, dass seine Darstellungen gegenüber der Fraktion in wesentlichen Punkten so nicht der Wahrheit entsprachen.” Das Vertrauensverhältnis zum Rest der Fraktion sei dadurch nachhaltig gestört.

Loboda kritisiert Vorgehen der Fraktion

In einer Stellungnahme wirft Loboda Rüdiger Kuhn vor, Parteikollegen unter Druck gesetzt zu haben, damit sie gegen Loboda stimmen. Kuhn sagt dazu: „Alle Abgeordneten haben aus freien Stücken gehandelt und offenbar im letzten Dreivierteljahr wie ich den Eindruck gehabt, dass sich Herr Loboda in einem Geflecht aus Unwahrheiten und Vertuschungen verfangen hat, aus dem er schlichtweg nicht mehr herauskam. Jegliches Vertrauen seinerseits wurde verspielt.”

Künftig werden nur noch neun Abgeordnete Mitglieder der CDU-Fraktion sein. Loboda werde nach eigenen Angaben sein Mandat in der Bezirksversammlung behalten und seine politische Arbeit ebendort fortführen. Auch CDU-Mitglied wolle er bleiben. 


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