Anzeige
Aktualisiere Standort ...
Standort konnte nicht ermittelt werden. Aktiviere deine Standortfreigabe.
Standort wurde erfolgreich ermittelt.
Das Café Knüppel hat bereits seit Ende des Jahres geschlossen.
Das "Café Knüppel" hat bereits seit Ende letzten Jahres geschlossen. Foto: Alana Tongers
Schließung

Café Knüppel geschlossen wegen Insolvenz

Das „Café Knüppel“ in der Lappenbergsallee soll insolvent sein. Am vergangenen Sonntag musste die Polizei wegen des Verdachts auf einen Einbruch anrücken.

Von Alana Tongers

Wer hier Brötchen und Kuchen kaufen will, der steht vor verschlossenen Türen – das Café K, ehemalig Café und Konditorei Knüppel, hat bereits seit Ende letzten Jahres geschlossen. Grund ist die Insolvenz des Cafés. Von Seiten der Betreiber gibt es noch keine Erklärung für die plötzliche Schließung.

Offene Ladentür – Polizei rückt an

Das Insolvenzverfahren gegen das Café Knüppel wurde bereits am 27. Dezember 2019 wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eröffnet. Die Schließung ist damit dauerhaft. Wie ein Nachbar berichtet, soll eine ehemalige Mitarbeiterin den Laden übernehmen.

Am vergangenen Sonntag kam es zu einem kuriosen Zwischenfall: Einem Passanten fiel die offene Tür des eigentlich geschlossenen Cafés auf, er benachrichtigt die Polizei.

Das Cafe Knüppel war am Wochenende für kurze Zeit abgesperrt.
Das „Cafe Knüppel“ war am Wochenende für kurze Zeit abgesperrt. Foto: Alana Tongers

Die Beamten versuchen vor Ort, die Ladenbesitzer zu kontaktieren. Allerdings konnten die Verantwortlichen nicht erreicht werden, wie ein Pressesprecher der Polizei mitteilte. Ob es sich um einen versuchten Einbruch handelte, ist unklar. Die Polizei benachrichtigte einen Schlüsseldienst, um die Tür wieder zu verschließen.

Das Café Knüppel war jahrzehntelang in der Lappenbergsallee beheimatet. Nach einer Renovierung präsentierte sich die Konditorei seit einigen Jahren als Café K im neuen Gewand.

Hinweis: Dieser Artikel wurde am 29. Januar um offizielle Daten zum Insolvenzverfahren aktualisiert.

Verwandter Inhalt

Für den Mord an seiner 22-jährigen Nachbarin muss ein 35-Jähriger lebenslang ins Gefängnis. Er hatte sie vergangenes Jahr in der Amandastraße gewaltsam getötet.

Finanzielle Förderung für Freiwilligenagenturen: 50.000 Euro pro Bezirk sollen Hilfsangebote und soziales Engagement stärken. Die Eimsbütteler Agentur sucht für diese Förderung noch einen Träger.

Die Ornamente an der Eimsbütteler Brücke erinnern an Hakenkreuze – mit dem Nationalsozialismus haben sie aber nichts zu tun. Nun will die SPD mit einer Infotafel aufklären.

Vintage Kleider suchen neues Zuhause: Im Stellinger Weg hat mit „Fabulously Old Things“ ein neuer Secondhand-Laden eröffnet.

Neu im Stadtteilportal
Käse-Ecke

Eppendorfer Weg 221
20253 Hamburg

Eimsbüttel+

30 Tage für 0,00 €

Dein Premium-Journalismus für Eimsbüttel.

Jetzt kostenlos testen