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Bürgerbeteiligung zur Umgestaltung der Lindenallee gestartet. Foto: Carolin Martz
Die Lindenallee soll neugestaltet werden. Dafür hat das Bezirksamt Eimsbüttel jetzt eine Bürgerbeteiligung gestartet. Foto: Carolin Martz
Stadtplanung

Das Bezirksamt sammelt Wünsche für die Lindenallee

Die Lindenallee in Eimsbüttel-Süd soll umgestaltet werden. Bis zum 28. März können Eimsbütteler ihre Ideen für den Umbau einbringen.

Von Vanessa Leitschuh

Die Lindenallee liegt in einem dicht besiedelten Wohnviertel zwischen Amandastraße und Fruchtallee im Süden Eimsbüttels. Der Teil von der Margaretenstraße bis zur Kehre soll nun neu gestaltet werden. Vom 4. bis zum 28. März können Bürgerinnen und Bürger Anregungen für den Umbau im Rahmen einer Online-Beteiligung äußern.

<strong>Wie ist der aktuelle Stand?</strong> 

Nördlich der Bellealliancestraße ist die Lindenallee Teil einer Tempo-30-Zone. Die Fahrbahn besteht aus Kopfsteinpflaster und endet vor der Fruchtallee in einer Kehre. Zwischen Bellealliance- und Margaretenstraße ist sie als Spielstraße ausgeschildert, entspricht jedoch nicht mehr den heutigen Anforderungen. Südlich schließen ein öffentlicher Parkplatz mit etwa 25 Stellplätzen und der Lindenpark an.

<strong>Warum soll umgebaut werden?</strong>

Der Umbau erfolgt aus einem Beschluss der Bezirksversammlung von Dezember 2019. Im Beschluss genannte Gründe sind zum einen ungeordnetes Parken, wodurch Fußgänger auf den Gehwegen eingeschränkt seien. Weiter führt die Bezirksversammlung eine starke Versiegelung und einen zu geringen Baumbestand an. Bis 2050 könne es dadurch häufiger zu “Tropennächten” kommen – Nächte, in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad sinkt -, zitiert der Beschluss das Hamburger Klimagutachten. Ein weiterer Punkt ist das Problem der Entwässerung bei künftig zunehmendem Starkregen.

<strong>Was soll in der Lindenallee passieren?</strong>

Der Beschluss sieht für die Lindenallee einen „Straßenpark“ vor. Weniger Gehwegparken und eine aufgewertete Straße mit mehr Straßengrün sollen das Ergebnis sein. Außerdem soll die Verbindung des Grünzugs über die Lindenallee fortgeführt und die Querung auf Höhe des Lindenparks über die Amandastraße optimiert werden.

<strong>Wie sieht die Beteiligung aus?</strong>

Mithilfe der Online-Beteiligung sollen die Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen für die Gestaltung einbringen und den Begriff „Straßenpark Lindenallee“ selbst definieren. Die Beiträge in der Online-Beteiligung sind in sieben Kategorien unterteilt: Gestaltung, Kfz-Verkehr, Kfz-Parken, Straßengrün, Radverkehr, Fahrradparken, Fußverkehr.

Weitere Informationen zur Beteiligung selbst gibt es im FAQ des Bezirksamts Eimsbüttel.

Zur Online-Beteiligung

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