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Mit großer Beteiligung wurde bei "Hamburg räumt auf!" Müll gesammelt. Foto: Anna Korf
Mit großer Beteiligung wurde bei "Hamburg räumt auf!" Müll gesammelt. Foto: Anna Korf
Stadtreinigung

„Hamburg räumt auf!“: Teilnehmerrekord beim Frühjahrsputz

In Hamburg haben sich Ende März rund 82.500 Freiwillige an der Putzaktion „Hamburg räumt auf!“ beteiligt. Dabei sammelten sie insgesamt 170 Tonnen Müll.

Von Anna Korf

In der letzten Märzwoche haben sich rund 82.500 Hamburger in mehr als 1.300 Initiativen an der Putzaktion Hamburg räumt auf! beteiligt. Damit stellten sie einen neuen Teilnehmerrekord auf. Vom 22. bis 31. März sammelten die Freiwilligen insgesamt 170 Tonnen Müll von öffentlichen Flächen neben Wegen und Straßen. Die Stadtreinigung Hamburg holte den gesammelten Müll im Anschluss ab und entsorgte ihn umweltgerecht.

Gemeinschaftsprojekt kommt an

Hamburg räumt auf! ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadtreinigung Hamburg, der Behörde für Umwelt und Energie und dem Naturschutzbund Hamburg. Gestartet sind sie im Jahr 1998 mit rund 7.000 Teilnehmern in 101 Initiativen. Über die letzten Jahre ist sowohl die Teilnehmerzahl als auch die Zahl der Initiativen gewachsen. So hat sich die Anzahl an teilnehmenden Initiativen laut Angaben der Stadtreinigung Hamburg über die letzten 21 Jahre verdreizehnfacht.

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10.000 Freiwillige mehr

Während im vergangenen Jahr circa 72.000 Personen an der Putzaktion teilnahmen, kamen dieses Jahr knapp 10.000 freiwillige Helfer dazu. Eimsbüttel war einer der Stadtteile mit den meisten Anmeldungen. Auch verschiedene Kindertagesstätten und Schulen beteiligten sich an den Aufräumarbeiten. Unter ihnen waren beispielsweise die Kita Müggenkampstraße, die Kita Rellinger Straße und die Schule Lutterothstraße.

Für den Geschäftsführer der Stadtreinigung Hamburg, Rüdiger Siechau, sei die große Beteiligung junger Menschen ein Beweis, dass gerade Jugendliche bereit seien, sich für eine saubere Umwelt einzusetzen. „Ich bin sicher, dass dabei auch der „Greta-Effekt“ geholfen hat“, sagt er. Die schwedische Klimaschutzaktivstin Greta Thunberg hat mit ihrem Schulstreik die globale Bewegung Fridays For Future ausgelöst.

Mehr Teilnehmer – Weniger Müll

Trotz steigender Teilnehmerzahlen wurde insgesamt weniger Müll gesammelt. 2018 sammelten die Freiwilligen pro Person 2,7 Kilogramm Müll – 2019 sind es nur noch 2,1 Kilogramm pro Kopf. Rüdiger Siechau erklärte, dass die stark gesunkenen Müllmengen ein Beweis dafür seien, dass das Reinigungskonzept Hamburg – gepflegt und grün aufginge.

Im Zuge dessen waren insgesamt 400 neue Mitarbeiter eingestellt worden, um die Parks, Straßen und Plätze in Hamburg sauber zu halten. Darüber hinaus sind seitdem unter anderem 200 zusätzliche Fahrzeuge und Maschinen zur Reinigung im Einsatz und 1.000 neue Papierkörbe aufgestellt worden.

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