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Bridal Concept Store "Hey Love". Foto: Hafenliebe
Der neue Bridal Concept Store im Eppendorfer Weg. Foto: Hafenliebe
Neueröffnung

„Hey Love“ – Brautmoden im Eppendorfer Weg

Mit „Hey Love“ eröffnet der erste Bridal Concept Store in Eimsbüttel seine Türen für Bräute, die für ihren großen Tag nach etwas Besonderem suchen.

Von Vanessa Leitschuh

Bei „Hey Love“ dreht sich alles um den schönsten Tag im Leben. Der Bridal Concept Store im Eppendorfer Weg konzentriert sich ausschließlich auf Brautmoden und bietet Bräuten zeitgemäße Kleider und Accessoires von internationalen Designern.

Von München in den Eppendorfer Weg

Den ersten Laden eröffneten die zwei Gründerinnen Maren Beil und Maren Wesp in München, seit Ende Januar können nun auch norddeutsche Bräute bei „Hey Love“ nach ihrem Traum in Weiß stöbern.

„Das Angebot in München wurde so gut angenommen, dass schnell klar war: Wir müssen uns vergrößern.“

Dafür übernahmen die beiden Freundinnen Marlen Puriss und Britt Diedrich die Hamburger Boutique. Nach langer Suche fanden sie schließlich die Ladenfläche im Eppendorfer Weg 54.

Der Bridal Concept Store "Hey Love" im Eppendorfer Weg. Foto: Hafenliebe
Im vorderen Raum können die Bräute stöbern – hinten anprobieren. Foto: Hafenliebe

Den Start in Hamburg machten „Hey Love“ zunächst auf der Vintage Wedding Messe Ende Januar. Mit einer Modenschau und als Aussteller zeigten sie dort ihr Brautmodenangebot, erst danach öffnete der Laden in Eimsbüttel.

Bohemian-Stil statt Prinzessinnenrobe

Die Idee zu „Hey Love“ entstand, als die Gründerinnen selbst auf Suche nach einem Hochzeitskleid waren und sich dabei schwer taten. So eröffneten sie ein Brautmodengeschäft, das „so gar nicht typisch Brautladen“ sein sollte.

„Wir haben eine sehr modische, zeitgemäße und lockere Herangehensweise an das Thema Brautmode. Bei uns finden Frauen ein Kleid, die nicht das klassische Brautkleid suchen“, erklärt Marlen Puriss. „Keine Frau gleicht der anderen – und genauso gleicht bei uns kein Kleid dem nächsten.“

Hey Love. Foto: Hafenliebe
Ob vintage, hippie oder klassisch – „Hey Love“ berät Bräute den richtigen Stil zu finden. Foto: Hafenliebe

Mit Kleidern aus Neuseeland, New York, Barcelona oder Kopenhagen bringen „Hey Love“ manche Designer exklusiv nach Deutschland.

Sehr beliebt sei zurzeit besonders der „Bohemian-Stil“ – locker, freiheitsliebend, ein bisschen Hippie. Ein weiterer Trend gehe zum modeorientierten „urban-chic“, erklären die Inhaberinnen: „klare Schnitte, fließende Stoffe, tiefer Rückenausschnitt, sehr cool und stylisch“.

„Unkonventionell, kreativ, mutig, klein aber fein“

Doch nicht nur die Auswahl der Kleider – vorallem die richtige Atmosphäre sei bei der Brautkleidsuche wichtig. Mit dem Anreiz das Thema Brautmoden „moderner und stylischer“ zu gestalten, richteten die Inhaberinnen auch die Räumlichkeiten des Eimsbütteler Altbaus ein.

Der Laden selbst ist hell und offen, das Interieur modern und schlicht. Statt Tüll in Plastiktüten finden sich lange Kleider auf Stangen offen aufgereiht. An den Wänden hängen Bilder von Bräuten, die bereits ihr Lieblingsstück bei „Hey Love“ finden konnten und sich nach ihrer Hochzeit bei ihren Beraterinnen bedanken wollten.

Für das Konzept der kleinen Boutique sei dabei Eimsbüttel der ideale Stadtteil.

„Wir haben einen Platz in Hamburg gesucht, der zu uns und unserem Konzept passt“, erklären die Inhaberinnen. „Wir sind unkonventionell, kreativ, mutig, klein aber fein. Und da hat Eimsbüttel einfach perfekt gepasst. Hier gibt es viele kleine, kreative Läden, Cafés, Restaurants – hier pulsiert das Leben – und jetzt auch Hey Love.“

Hey Love. Foto: Hafenliebe
Die vier Inhaberinnen von „Hey Love“: Marlen Puriss, Maren Wesp, Maren Beil, Britt Diedrich (v.l.). Foto: Hafenliebe

Nicht nur die Kunden, auch die Nachbarschaft nahm das neue Geschäft gut auf: Nachbarn kamen, um den neuen Laden zu begrüßen, viele helfende Hände packten mit an.

„Wir wurden so herzlich in der Nachbarschaft aufgenommen, das hat uns unglaublich gefreut.“

Brautkleidprobe auf Termin

Reguläre Öffnungszeiten gibt bei „Hey Love“ im Eppendorfer Weg nicht. Ein Beratungstermin umfasse meist zwei Stunden. Um der Braut so viele Fragen, wie möglich zu beantworten, versuchen sie Einzeltermine zu priorisieren, erklären Marlen Puriss und Britt Diedrich.

„Wir nehmen uns sehr gerne Zeit für jede Braut. Ein Brautkleid kauft man nicht mal so nebenbei. Man muss Zeit und Ruhe mitbringen und natürlich die richtigen Begleiter. Deswegen gibt es bei uns nur Anproben mit einem Termin. Wir sind jedoch sehr flexibel und auch spontan.“

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Alles rund um den Hochzeitstag

Das Kerngeschäft von „Hey Love“ sind Brautmoden, doch auch über die Hochzeitskleidsuche hinaus stehen die Inhaberinnen ihren Kunden bei der Planung des großen Tages zur Seite.

„Wir haben ein sehr großes Netzwerk in der Hochzeitsbranche – von Haar und Make up Artists über Blumenläden bis hin zu Kontakten zu Fotografen. Wir können den Bräuten bei ihren wichtigsten Punkten der Hochzeitsplanung helfen“, erklärt Marlen Puriss.

Zehn Fragen an Marlen und Britt von „Hey Love“

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