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Das Café Moki's Goodies wurde von Unbekannten besprüht. Foto: Vanessa Leitschuh
Kinderverbot

Moki’s Goodies: Vandalismus nach Kinderverbot

Das Café Moki’s Goodies, das zuletzt Schlagzeilen gemacht hatte, da es Kinder unter sechs Jahren aus dem Betrieb ausschloss, wurde in der Nacht auf Freitag von Unbekannten besprüht.

Von Vanessa Leitschuh

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat der Shitstorm um das Kinderverbot im Café Moki’s Goodies im Eppendorfer Weg ein neues Level erreicht. Unbekannte haben das Frühstückscafé mit dem Schriftzug „Kevin 6 Jahre“ besprüht.

Kinderverbot erhitzt die Gemüter

Das Frühstücks- und Brunch-Restaurant Moki’s Goodies im Eppendorfer Weg polarisierte mit der Entscheidung, Kinder unter sechs Jahren aus dem Betrieb auszuschließen. Besitzerin Monika Ertl hat sich für ein Konzept entschieden, bei dem Babys und Kleinkinder nicht erwünscht sind. Dieses Konzept existiert schon länger, hatte schließlich jedoch einen regelrechten Shitstorm bei Instagram ausgelöst. Die Debatte schaukelte sich soweit hoch, dass selbst internationale Medien das Thema aufgriffen.

In einer Stellungnahme hatte Ertl, die selbst Mutter ist, die Notwendigkeit betont, als Cafébesitzerin Geld zu verdienen und gab die Verhältnismäßigkeit dessen, was seit einigen Tagen im Netz passiert, zu bedenken.

„Kevin 6 Jahre“

„Ohne dass auch nur eine einzige von Euch vorher das persönliche Gespräch gesucht hätte, verurteilt Ihr mit heiligem Eifer mein Unternehmen mit erstaunlicher verbaler Aufrüstung und Feindseligkeit.“ Nun geht die Debatte weit über „verbale Aufrüstung“ hinaus: Die komplette Fassade des Cafés wurde schwarz besprüht, darüber prangt in großen Lettern der Schriftzug „Kevin 6 Jahre“.

Kinderfreie Zone im Moki’s Goodies

Das Café Moki's Goodies hat mit der Entscheidung, Kinder unter sechs Jahren aus dem Café auszuschließen, heftige Reaktionen ausgelöst. Die alte Debatte, ob Kinder als störend empfunden und somit aus Gastrobetrieben ausgeschlossen werden dürfen, erhält neuen Zündstoff.

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