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Nominiert für den Buchhandlungspreis - der Buchladen in der Osterstraße. Foto: Lea Freist.
Bücher

Nominierte für den Hamburger Buchhandlungspreis 2018 stehen fest

Zum dritten Mal zeichnet die Behörde für Kultur und Medien besonders engagierte unabhängige Hamburger Buchhandlungen aus. Eine Jury hat zehn inhabergeführte Buchhandlungen für den Hamburger Buchhandlungspreis 2018 nominiert. Auch zwei Eimsbütteler Buchhandlungen sind unter den Nominierten.

Von Nele Deutschmann

Der „Buchladen in der Osterstraße“ und das „Büchereck Niendorf Nord“ stehen auf der Shortlist für den Buchhandlungspreis 2018. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Außerdem wurden drei Buchhandlungen für den mit 2.000 Euro dotierten Spezialpreis nominiert, der die Arbeit von thematisch spezialisierten Buchläden würdigt.

Freude bei den Nominierten

Christine Hoffmeister, Inhaberin des „Bücherecks Niendorf Nord“, ist überwältigt von der Nominierung: „Ich freue mich riesig, unter den zehn Besten zu sein!“ Die Kunden gratulierten schon. Sie selbst halte die Erwartungen aber noch ein bisschen niedrig und lasse es auf sich zukommen, denn auch die anderen Bewerber sind stark.

Der Geschäftsführer des „Buchladen in der Osterstraße“, Torsten Meinicke, freut sich ebenfalls über den Platz auf der Shortlist. Es ist eine „schöne Anerkennung unserer 40-jährigen Arbeit in der unabhängigen Buchhandlung in Eimsbüttel.“ Wie passend, dass die Nominierung gerade mit dem 40-jährigen Jubiläum des Buchladens zusammenfällt.

Inhaber des Buchladen in der Osterstraße Torsten Meinicke.

Prominente Jury

Zahlreiche Bewerbungen der Buchhandlungen sind eingegangen, aus denen die Jury, bestehend aus Dr. Thomas Andre (Hamburger Abendblatt), Thomas Bleitner und Ragna Lüders (Buchhandlung Lüders), Dr. Antje Flemming (Behörde für Kultur und Medien), Carola Markwa (Börsenverein des deutschen Buchhandels), Prof. Dr. Rainer Moritz (Literaturhaus Hamburg) und Rita Schmitt (Hamburger Öffentliche Bücherhallen), eine Shortlist erstellt hat.

Nachmittags versammeln sich auf dem Hamburger VorleseVergnügen lauschende Kinder in der Flussschifferkirche. Foto: Christian Kalnbach

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Neben dem „Buchladen in der Osterstraße“ und dem „Büchereck Niendorf Nord“ aus Eimsbüttel gehen auch die „Felix Jud Buchhandlung“, das „Antiquariat Kunsthandel“, die „Buchhandlung Samtleben“, „Stories! Die Buchhandlung“, „cohen + dobernigg Buchhandel“, „Buchhandlung Seitenweise“, „Buchhandlung Lüdemann“, „Sautter + Lackmann Fachbuchhandlung“ und die „Buchhandlung am Sand“ ins Rennen.

„Man kennt sich“: Den persönlichen Kontakt schätzen viele Kunden. Foto: Lea Freist.

„Ort des Austausches“

Für den Spezialpreis sind „Strips & Stories. Buchladen für Graphic Novels“, „Hafenfuchs. Die Buchhandlung in der Hafencity“ und „Jussi – Mein skandinavisches Krimi-Buch-Café“ nominiert.

Straßenschild Fanny-Mendelssohn-Platz. Foto: Robin Eberhardt

Straßennamen: Fanny-Mendelssohn-Platz

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Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, würdigt die Arbeit Buchhändler: „Die vielen sorgfältig ausgearbeiteten und inspirierenden Bewerbungen zeigen, wie leidenschaftlich und engagiert die Buchhändler Tag für Tag für die Literatur arbeiten.

Besonders beeindruckend ist, wie sie sich auch für die Leseförderung einsetzen und ihre Buchhandlungen als lebendigen Ort des Austausches in den Stadtteilen verstehen. Der Buchhandlungspreis würdigt diesen wichtigen Bestandteil unserer Stadtkultur und honoriert die großartige Arbeit der Buchhändler.“

Bücher sind ihre Leidenschaft: Christiane Hoffmeister ist Inhaberin des Bücherecks. Foto: Lea Freist.

Der Preis wird am 1. September zum Abschluss der „Langen Nacht der Literatur“ von Senator Brosda in der Kunsthalle verliehen. Die Abschlussfeier findet um 22 Uhr im Werner-Otto-Saal der Hamburger Kunsthalle statt.

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