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Der Eimsbütteler Philipp Kehl hat das Fantasy-Brettspiel "Ascendia" entwickelt. Foto: Alexis Milne
Der Eimsbütteler Philipp Kehl hat das Fantasy-Brettspiel "Ascendia" entwickelt. Foto: Alexis Milne
Brettspiel

Ein Eimsbütteler, der Spiele entwickelt

Ein Eimsbütteler hat das Fantasy-Brettspiel „Ascendia“ entwickelt. Wie er dazu kam und warum er nun eine Fundraising-Kampagne startet.

Von Alexis Milne

Im Jahr 2019 kam Philipp Kehl die Idee. Er hatte gerade ein Computerspiel beendet und sich gefragt, was für eine Art Spiel er am liebsten spielen würde. Am nächsten Tag bastelte der Illustrator den ersten Prototyp für das Spiel Ascendia: Seasons of Thargos und fand dabei ein neues Hobby: Spiele nicht nur spielen, sondern sie auch entwickeln.

Der Eimsbütteler präsentierte Ascendia 2021 bei der Messe Spiel in Essen – und traf dabei den Spieledesigner und -verleger Christopher Loizou von SBG Editions. Um das Spiel jetzt mit ihm auf den Markt bringen zu können, startet Ende April eine Fundraising-Kampagne.

Verleger ließ nicht locker

Kehl hatte eigentlich nicht vor, den Verlegern auf der Spiel-Messe sein Brettspiel Ascendia vorzustellen. Er habe es nur auf den Tisch gelegt, um diesen etwas voller aussehen zu lassen. Sein Fokus lag damals auf anderen Spielen, erzählt er. Als Loizou seinen Stand besuchte, habe er sich aber vor allem für Ascendia interessiert, das Kehl nur auf seinem Tisch liegen hatte, um ihn etwas voller aussehen zu lassen.

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Kehl konnte Loizous Interesse wohl nicht nachempfinden und wimmelte ihn regelhaft ab. Am Abend habe Loizou ihn angerufen und nicht nachgelassen. Über Monate telefonierten sie, machten einen Deal aus und stellten Ascendia fertig.

Spielende entscheiden selbst

Für Kehl sei an dem Prozess vor allem spannend, wie vielseitig er dabei arbeite. Er gestalte Figuren und Spielmechaniken, beschäftigt sich aber auch mit Fragen rund ums Marketing und den Vertrieb. Und er kümmert sich um das Community-Management und das Produktdesign, also was letztendlich in der Spielbox landet oder wie viel welches Stück wiegen soll.

Das Spiel Ascendia ist für bis zu vier Personen ab 10 Jahren ausgelegt, es kann aber auch alleine gespielt werden. Eine Runde soll 45 bis 60 Minuten dauern. Kehl beschreibt es als ein Sandbox-Spiel. Soll heißen: Spielerinnen und Spieler können sich ihren Spielstil und Weg zum Gewinn selbst aussuchen und zusammenstellen – eher friedlich oder aggressiv, vorsichtig oder risikofreudig.

Ein Fantasy-Brettspiel

Das Spiel orientiert sich an Klassikern wie Die Siedler von Catan oder Dungeons and Dragons. Der oder die Spieler betreten eine Fantasy-Welt – das Tal von Ascendia – mit dem Ziel, die Gunst der Bevölkerung zu gewinnen und zum Fürst des Tals zu werden.

Das Fantasy-Brettspiel „Ascendia“ von Philipp Kehl. Foto: Alexis Milne

Dabei würfeln die Spieler und sammeln Rohstoffe, mit denen sie ihre Spielfiguren aufrüsten können. In der Welt des Spiels können sie Ruinen und Höhlen erkunden, Monster bekämpfen und tierische Begleiter finden.

„Ascendia“: Internationale Veröffentlichung im Herbst

Unterschiedliche Mechaniken, wie ein voranschreitender Jahreszeitenwechsel oder die zufällig erscheinenden Wächter der Natur, geben dem Spiel dabei zusätzlichen Druck. Denn: Wenn das ganze Spielfeld im Winter ist oder zu viele der Wächter auf dem Feld liegen, endet das Spiel.

Das Fundraising soll einen bis anderthalb Monate laufen, und das Spendenziel beträgt mindestens 30.000 Euro. Ascendia soll zunächst in Deutsch, Englisch und Französisch erscheinen und unter 60 Euro kosten. Erscheinen soll es in der EU, dem Vereinigten Königreich und den USA. Auch Erweiterungen für das Spiel sind geplant.

Interessierte können das Spiel im Rahmen des Fundraisings vorbestellen, zum Herbst soll es dann produziert und geliefert werden.


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