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So sieht der Siegerentwurf des Architektenbüros "Zanderroth" aus. Foto: Zanderrotharchitekten GmbH
Nachverdichtung

Stellinger Markt: Ein neues Quartier für Eimsbüttel

Am Sportplatzring in Stellingen entsteht ein neues Quartier mit Wohn- und Flaniermöglichkeiten. An dem Bauprojekt sind insgesamt vier Bauunternehmen und mehrere Architektenbüros beteiligt. 2020 soll der erste Abschnitt fertiggestellt werden.

Von Alicia Wischhusen

Auf einer Sportanlage, zwischen Basselweg, Sportplatzring und Stellinger Steindamm, soll ein neues Quartier entstehen – der Stellinger Markt. Angestrebt werde ein Zentrum mit breitem Nahversorgungsangebot und rund 700 Wohnungen, teilte das Bezirksamt mit. „Der Stellinger Markt soll sich zu einem Zentrum für alle Stellinger Bürgerinnen und Bürger entwickeln“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Bitte durchrücken

Nach Informationen des Bezirksamts sollte die Sportanlage aufgrund des Flächentauschs für das neue Quartier frei werden. Die Verlagerung des Nebenstandorts Informatikum der Universität Hamburg an den Campus in der Bundesstraße sei geplant, damit die frei gewordene Fläche an der Vogt-Kölln-Straße als Sportfläche genutzt werden könne.

Auf rund sieben Hektar entsteht eine neue "Stellinger Mitte". Quelle: Bezirksamt Eimsbüttel
Auf rund sieben Hektar entsteht eine neue „Stellinger Mitte“. Quelle: Bezirksamt Eimsbüttel

Der Sportplatz sei zur Vogt-Kölln-Straße verlagert worden und bestehe derzeit aus zwei Kunststoffrasenfeldern und einem Umkleidegebäude. Der Umzug des Informatikums sei derzeit aber noch nicht vollständig erfolgt, weshalb Teile der Sportanlage noch nicht umgesetzt werden konnten, so das Bezirksamt. „Mit dem Bau des Ersatzgebäudes an der Bundesstraße wurde noch nicht begonnen“, sagt Merel Neuheuser von der Universität Hamburg.

Planungen seit 2013

Auf der ehemaligen Sportanlage am Basselweg ist die Entstehung eines neuen Quartiers vorgesehen. Die Planungen dafür haben bereits 2013 begonnen. Für die insgesamt sechs Baufelder mit einer Gesamtfläche von rund 73.500 Quadratmetern wurden vier Bauunternehmen beauftragt. An einem der Teilabschnitte wurde bereits mit der Bebauung begonnen.

Wohnungen und Kita am Stellinger Steindamm

Am Stellinger Steindamm baut die SAGA derzeit rund 340 Wohnungen und eine Kindertagesstätte mit etwa 120 Plätzen. „Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts mit rund 55 Wohnung ist für das Frühjahr 2020 geplant“, teilte Gunnar Gläser von der SAGA mit. „Nach derzeitigem Planungsstand werden alle Wohnungen öffentlich gefördert.“

Geförderte Wohnungen am Brombeerstieg

Am mittleren Teil des Stellinger Markts bauen die Unternehmen BVE und Magna. Welche Entwürfe für die Fläche zwischen Bromberstieg und Sportplatzring verwirklicht werden, entscheidet sich im August dieses Jahres. Geplant sind hier vor allem geförderte Wohnungen.

So soll der "Stellinger Markt" vom Sportplatzring aussehen. Foto: Zanderrotharchitekten GmbH
So soll der „Stellinger Markt“ vom Sportplatzring aussehen. Foto: Zanderrotharchitekten GmbH

Auf der anliegenden Fläche zwischen Brombeerstieg und Basselweg sollen Sonderwohnformen und frei finanzierte Wohnungen entstehen. Ende Juni soll auch hier ein Siegerentwurf gekürt werden.

Kein Durchgangsort, sondern ein Zuhause

An der Hauptstraße Sportplatzring entstehen Wohnungen mit Einzelhandelsnutzung. Auch ein Stadtteilhaus ist geplant. Das Unternehmen BUWOG baut nach den Entwürfen des Architektenbüros Zanderrotharchitekten aus Berlin, die im vergangenen Jahr den hochbaulichen Wettbewerb für diese Fläche gewonnen haben.

„Das neue Zentrum soll zum Herz Stellingens werden, kein Durchgangsort, sondern ein Ziel, keine Verkehrsfläche, sondern ein Zuhause“, heißt es in dem Erläuterungsbericht der Architekten.

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Gleich zwei neue Stadtteilzentren sollen im Bezirk Eimsbüttel entstehen. Die Pläne für die „Neue Mitte Stellingen“ und „Niendorf 92“ werden nun in öffentlichen Ausstellungen präsentiert.

Vom 18. bis zum 20. September wird die A7 nachts streckenweise voll gesperrt.

In Lokstedt sollen durch Nachverdichtung bis zu 160 neue Wohnungen entstehen. Bürger können den Entwurf zum Bebauungsplan bis zum 26. August öffentlich einsehen und zu den Plänen Stellung beziehen.

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