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Generationen

Wie leben junge und alte Menschen in Eimsbüttel? Im Bezirk treffen verschiedene Generationen aufeinander: Omas, Opas, Mütter, Väter und Kinder. An verschiedenen Orten kommen all diese Generationen zusammen, es entstehen Freundschaften und Verbindungen unabhängig vom Alter.

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Anna Kantel bringt in Collagen zusammen, was nicht zusammengehört. Oder vielleicht doch?

„Du Dickerchen”, sagt der Mensch. „Na und?”, denkt das Hänge­bauch­schwein. Moppel und Frechdachs leben im Garten des Senioren­zentrums St. Markus. Dass ihr Bauch nur wenige Zentimeter vom Boden trennt, stört sie nicht. Gedanken zweier Hängebauchschweine.

Mit Anfang 20 zogen die Kuschmanns in die Schwenckestraße, als es in Eimsbüttel noch Kohlestaub, Ruinen und Krater gab. Ihr wehmütiger Blick auf den langsamen Wandel des Viertels.

Jede Generation erzählt ihre eigene Geschichte – manche aber schwieg. Über eine Frau, die ihre vor der eigenen Familie verborgen hielt. Und ihren Enkel Lior Oren, der Verlorengeglaubtes Jahre später wiederfindet.

Er ist geblieben, sie nicht gegangen. Andreas Böhle lebt seit 55 Jahren in Eimsbüttel. Seine Tochter ist hier aufgewachsen. Eimsbüttel verlassen wollen sie beide nicht. Über Liebhaber am Gartenzaun und Kuchen nach dem Streit.

670 Quadratmeter, vier Generationen: Im Stellinger Brehmweg 48 wollen sie miteinander statt nebeneinander wohnen. Weil sie mehr Platz brauchen oder zu viel davon haben. Weil sie lieber zusammen als alleine sind. Über offene Türen und einheitliche Fliesen.

Die 72-Jährige Start-up-Gründerin Elke Jensen hat den „CityCaddy“ entwickelt, damit man stilvoll alt werden kann. Auch in der Öffentlichkeit. Und hat viel dabei gelernt, auch über alte, eitle Männer.

Seit zwei Jahren ist der gemeinnützige Verein „Freunde alter Menschen“ auch in Eimsbüttel aktiv. Er vermittelt Freundschaften über Generationen hinweg. Ältere Menschen sollen so weniger unter Einsamkeit und Isolation leiden und wieder verstärkt am sozialen Leben teilnehmen können.

Bei Rente denken viele an Bingo, Schnapspralinen und Fernsehzeitung. Wenige an Antifa. Muss kein Wider­spruch sein, finden die OMAS GEGEN RECHTS. Was treibt sie an, im Alter auf die Straße zu gehen? Ein Zoom-Date mit den Eimsbütteler OMAS.

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