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Obdachlose

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Die Sozialbehörde hat zusammen mit „fördern und wohnen“ die Planungen für das kommende Winternotprogramm gestartet. Die Kollaustraße wird als möglicher Standort geprüft.

In Niendorf wurde gestern ein neuer Wohncontainer für einen Obdachlosen aufgestellt. Dies geschah mit Unterstützung von der Bürgerinitiative “Hilfe für Hamburger Obdachlose”, die sich für Menschen in Not einsetzt und diesen eine Überwinterungsmöglichkeit mit gebotenem Rückzugsort anbietet.

Nachdem das Bezirksamt Eimsbüttel in der letzten Woche die Baugenehmigung erteilt hat, hat die Bürgerinitiative „Hilfe für Hamburger Obdachlose“ heute in Lokstedt einen weiteren Container aufgestellt.

Im Gedenken an verstorbene Obdachlose im letzten Jahr wird in der St. Bonifatius Kirche am nächsten Sonntag ein ökumenischer Gottesdienst stattfinden. Dafür werden bei der Diakonie für Wohnungslose bis Samstag Namen gesammelt, um von den – oft anonym – Verstorbenen Abschied zu nehmen.

Obdachlos ist auch weiblich
Raum nur für Frauen

Fast ein Viertel der Obdachlosen in Hamburg sind Frauen. Das Leben auf der Straße ist für sie meist gefährlicher als für Männer: Sie sind schutzloser, werden sexuell belästigt. Oder sie halten es in einer Beziehung trotz Gewalt aus, übernachten bei flüchtigen Bekannten. Für wohnungslose Frauen gibt es nur wenige Einrichtungen, die etwas Ruhe und Zuflucht bieten. Eine davon liegt in Eimsbüttel: der Tagestreff „Kemenate“.

Am 01. November ist das bisher größte Winternotprogramm in Hamburg gestartet. Die Zahlen der obdach- und wohnungslosen Menschen in der Hansestadt steigen.

Im Februar dieses Jahr hat das Bezirksamt einen Zaun „zum Schutz der Obdachlosen“ am Isebek-Kanal errichten lassen: Kosten: Rund 4700 Euro. Nach heftigen Protesten soll er noch im Oktober wieder abgebaut werden. Die Begrenzung sorgte auch für Spott vom Bund der Steuerzahler.

Streit um einen Zaun am Isebekufer. Das Bezirksamt Eimsbüttel erklärt den Isebekkanal zur Grün- und Erholungsanlage. Infolgedessen müssen Obdachlose und Boote vom Kanalufer verschwinden. In der Bezirksversammlung zeigt man sich uneins über die Maßnahme, Obdachlose mit einem Zaun auszusperren.

Am Donnerstag endete das Winternotprogramm für Obdachlose. Mehr als 1.000 Menschen müssen die Nacht jetzt wieder auf der Straße verbringen. Eine Gruppe junger Hamburger hat sich in Eimsbüttel zusammengetan: Sie wollen Obdachlosen ein langfristiges Zuhause geben.

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