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Der Isebekkanal, lädt zum Bootfahren oder entspannen ein. Am Kaiser-Friedrich-Ufer ist zudem extra viel Platz zum Grillen.Foto: Ada von der Decken
Das Isebekufer ist jetzt ein Park. Ein Zaun soll Obdachlose fernhalten. Foto: Ada von der Decken
Zaun-Streit

Obdachlose am Isebekkanal unerwünscht

Streit um einen Zaun am Isebekufer. Das Bezirksamt Eimsbüttel erklärt den Isebekkanal zur Grün- und Erholungsanlage. Infolgedessen müssen Obdachlose und Boote vom Kanalufer verschwinden. In der Bezirksversammlung zeigt man sich uneins über die Maßnahme, Obdachlose mit einem Zaun auszusperren.

Von Niklas Rademacher

„Zaun-Streit“: Bezirksamt räumt Obdachlosen-Schlafplatz

Zwischen dem 10.2 und 11.2.2016 errichtete das Bezirksamt Eimsbüttel einen Zaun unter der Fahrradbrücke nahe der Goebenstraße. Dort befand sich der Schlafplatz von zwei Obdachlosen. Anders als bei der Zaunaufstellung im Jahr 2014, trat das Bezirksamt jedoch noch vor der Aufstellung des Zauns mit den Wohnungslosen in Kontakt, um sie in die Obdachlosen- und Tagesaufenthaltsstelle Bundesstraße zu vermitteln.

Die Räumung des Schlafplatzes erfolgt aufgrund der am 15.12.15 durch das Bezirksamt erfolgten Erklärung der Fläche am Isebekkanal zur Grün- und Erholungsanlage. Damit geht das Verbot einher, in den Anlagen zu übernachten, weil diese einem besonderen Schutz unterliegen. Laut dem Bezirksamt werden künftig vermehrt Kontrollen entlang des Isebekkanals durchgeführt sowie Schilder aufgestellt, die die Lagerung von Booten verbieten.

Die Maßnahme ist umstritten. Die Linksfraktion Eimsbüttel setzt sich dafür ein, dass der Zaun wieder abgebaut wird. Nach der Bezirksversammlung am Donnerstag, den 28.04.2016, wird nun in drei Wochen im Kerngebietsausschuss über den Zaun am Isebekkanal weiter verhandelt.

Kein Bootslager am Isebek-Park?

Bis zum 15. März mußten alle Boote von ihren Besitzern entfernt werden. An der Böschung zwischen Weidenstieg und Hoheluftbrücke darf kein Boot mehr liegen. Die Diskussionen über die Lagerung der Boote und den Schutz der Natur am Isebeker Grünzug ist nicht neu. Vor kurzem wurden nun Verwarnungen an der Eimsbütteler Brücke und an den Booten der fast 60 Bootsbesitzer befestigt. Schon im September wurde beim „Runden Tisch zum Isebek-Grünzug“ über Möglichkeiten diskutiert, das Problem in den Griff zu bekommen.

Bei einer Versammlung im September 2015 wurde bereits vorgeschlagen, Bootslager zu bauen, wobei ein Großteil der Stimmberechtigten für einen Bau solcher Lagerhäuser außerhalb des Isebek-Grünzugs stimmte. Bereits vor sieben Jahren wurde mit der Unterstützung des „BUND“ (Bund für Umwelt und Naturschutz) mit der gleichen Argumentation, dass das Abstellen in den Böschungen die dortige Vegetation und die Brutreviere zahlreicher Vogelarten beeinträchtige, gegen die abgestellten Kanus und Kajaks vorgegangen.

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