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Winterwohncontainer für einen Obdachlosen in Lokstedt. Foto: Vanessa Leitschuh
Der Wohncontainer für einen Obdachlosen bei der evangelischen Gemeinde in Lokstedt. Foto: Vanessa Leitschuh
Winterhilfe

Bürgerinitiative stellt weiteren Wohncontainer für Obdachlose auf

Nachdem das Bezirksamt Eimsbüttel in der letzten Woche die Baugenehmigung erteilt hat, hat die Bürgerinitiative „Hilfe für Hamburger Obdachlose“ heute in Lokstedt einen weiteren Container aufgestellt.

Von Robin Eberhardt

Die Bürgerinitiative „Hilfe für Hamburger Obdachlose“ hat in Kooperation mit der Ansgar-Gemeinde Langenhorn und der evangelischen Kirche Lokstedt einen weiteren Container für Obdachlose aufgestellt.

Möglich wurde das, weil das Bezirksamt Eimsbüttel in der letzten Woche die notwendige Baugenehmigung für den Container in Lokstedt erteilte.

Speziell für ältere Obdachlose

Der Container wird bei der evangelischen Kirche für die nächsten fünf Monate bis Ende April stehen. Dieses Mal hat er auch einen Sanitär-Container. Der erste Container – bei der Gemeinde Ansgar – hat dies aus Mangel an Wasserzu- und Abflussmöglichkeiten nicht.

Der neue Container wird speziell einem älteren Obdachlose ab 55 Jahren zur Verfügung gestellt. Ältere Obdachlose haben es im Winter schwerer als die jüngeren, um über die Runden zu kommen. Oft sind sie nicht mehr gut zu Fuß und sie verkraften das tägliche Pendeln zwischen dem städtischen Winternotprogramm und den Tagesaufenthaltsstätten nicht mehr so gut.

Der Fernsehraum der Tagesaufenthaltsstätte. Hier können Bedürftige Spiele spielen, essen, fernsehen und im Warmen sitzen. Foto Karoline Gebhardt

Winternotprogramm für Obdachlose

Am 01. November ist das bisher größte Winternotprogramm in Hamburg gestartet. Die Zahlen der obdach- und wohnungslosen Menschen in der Hansestadt steigen.

Nachdem der Container heute in Lokstedt aufgestellt wurde, wird ein 67-jähriger Obdachloser aus Eimsbüttel in den nächsten Tag einziehen.

Über Spenden finanziert

Im Gegensatz zu den Massenunterkünften der Stadt Hamburg, wird dem Containerbewohner ein Mindestmaß an Privatsphäre ermöglicht und er muss nicht mit fremden Menschen in einem Mehrbettzimmer übernachten.

Die Bürgerinitiative „Hilfe für Hamburger Obdachlose“ finanziert den Container in Lokstedt über Spenden. Weitere Informationen gibt es hier.

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