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Die Brücke am Wördemannsweg ist momentan nur einspurig befahrbar. Foto: Felix Kirsch
Die Veloroute 2 führt durch den Wördemanns Weg. Symbolfoto: Felix Kirsch
Veloroute

Veloroute 2: Bauarbeiten in Stellingen

Im Zuge des Ausbaus der Veloroute 2 werden auch Straßenabschnitte in Stellingen umgebaut. Im Bereich des Wördemanns Weg und der Högenstraße beginnt ab Frühjahr 2018 der Straßenumbau.

Von Alisa Pflug

In Stellingen ist die Optimierung von zwei weiteren Straßenbereichen geplant. Die beiden Abschnitte sind Teil der Veloroute 2, die von der Innenstadt über die Sternschanze und Stellingen bis nach Eidelstedt führt.

Der Wördemanns Weg und die Högenstraße werden ab Frühjahr 2018 im Fokus stehen und an die aktuellen Richtlinien eines sicheren Straßenraumes angepasst. Der Wördemanns Weg wird vom Gazellenkamp bis zur Baustelle an der A7 bearbeitet und die Högenstraße im Bereich zwischen Langenfelder Damm und Spannskamp.

Breite Sicherheitsstreifen für Radfahrer am Wördemanns Weg

Neben einer Erneuerung der Asphaltdecke und einer Neupflasterung der Gehwege wird es zukünftig am Wördemanns Weg einen 1,5 m breiten Schutzstreifen für Fahrradfahrer in beide Fahrtrichtungen geben. Der bisherige Radweg ist mit durchschnittlich zwei, an manchen Stellen nur einem Meter, zu schmal. Im Bereich des Ollowegs darf der Radweg zurzeit in beide Richtungen befahren werden und stellt damit besonders im Bereich von Straßenkreuzungen eine Gefahr dar.

Die Bordsteine werden im Bereich Wördemanns Weg abgesenkt, um Barrierefreiheit zu schaffen. Der Einbau von speziellen Bordsteinen an Bushaltestellen soll zudem ein gefahrloses Ein- und Aussteigen ermöglichen. Die Installierung von Leitelementen, die speziell den Tastsinn ansprechen, machen den Straßenraum in Stellingen in Zukunft für sehbehinderte Menschen sicherer. Zusätzlich sind weitere Abstellmöglichkeiten an den Bushaltestellen geplant.

Högenstraße soll Fahrradstraße werden

Ein weiterer Teil der Veloroute 2 verläuft zwischen Langenfelder Damm und Spannskamp. Dieser Abschnitt soll in eine Fahrradstraße umgewandelt werden. Bisher ist schon ein großer Teil der Högenstraße Tempo-30-Zone. Beginnend an der Kreuzung Langenfelder Damm und Spannskamp bis zur Straße Steenwisch wird in Zukunft bis auf Anliegerfahrzeuge, kein Autoverkehr verlaufen. Ab Steenwisch gilt dann weiterhin die Tempo-30 Zone und Fahrradfahrern muss hier die Vorfahrt gewährt werden.

Die Högenstraße führt im weiteren Verlauf, hinter dem Stellinger Wasserturm, in den Bereich der Kleingärten des Kleingartenvereins 329 Wasserturm e.V. Die Nutzung der Straße ist weiterhin für Anlieger der Kleingärten, Radfahrer und Fußgänger vorgesehen. Eine neue Befestigung der Straße, die durch die Kleingartenanlage führt, und eine Erneuerung der Straßenbeleuchtung sollen hier für mehr Sicherheit sorgen. Die Abbiegung in den Spannskamp bleibt weiterhin als Fuß- und Radweg bestehen. Dieser Weg erhält im Zuge der Bauarbeiten eine Neuasphaltierung und wird verbreitert.

Holger Wetzel, Autor: „Mein Fahrrad habe ich für 750 Euro erworben. In erster Linie ist es für mich ein Fortbewegungsmittel, aber natürlich darf es etwas hermachen und schick aussehen.“ Foto: Constanze Lerch

Wie das Fahrrad zum Trendobjekt wird

Schickes Design, hohe Qualität und Ausdruck der eigenen Individualität – um das zu bekommen, greifen immer mehr Kunden für ihr Fahrrad tief in die Tasche. Ist das Fahrrad das Lifestyle-Produkt der Zukunft?

Mini-Kreisverkehr am Steenwisch

Ein weiteres Hindernis für Radfahrer stellt die Vorfahrtsstraße Steenwisch dar. Hier wird ein Mini-Kreisverkehr entstehen, in dem die aus den beiden Straßen kommenden Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind. Für Fußgänger werden Zebrastreifen eingerichtet, um die bisherige Fußgängerampel zu ersetzen.

Die Högenstraße bleibt Vorfahrtsstraße und wird zwischen Vehrenkampstraße und Brehmweg und im Bereich Spannskamp Möglichkeiten zur Fußgängerüberquerung bieten. Zusätzlich sind im Bereich der Högenstraße ebenfalls 30 neue Fahrradbügel und eine Vergrößerung der Bauminseln nördlich des Brehmweges geplant.

Hamburg will Fahrradstadt werden und plant bis 2020 ein sicheres Netz von Routen für den Radverkehr. Die sogenannten Velorouten führen von der Innenstadt bis zu den äußeren Stadtteilen und sollen dabei vor allem für ein schnelles und sicheres Vorankommen von Radfahrern sorgen. Insgesamt sind bis jetzt 80 Prozent der 14 stadtweiten Routen fertig gestellt.

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