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Der Bezirk Eimsbüttel hat zunehmend Schwierigkeiten bei der Unterbringung von Flüchtlingen. Symbolfoto: Ada von der Decken

Wohneigentum: Preise sollen weniger steigen

Erstmals seit fünf Jahren rechnen die Landesbausparkassen bundesweit mit einem etwas geringeren Preisanstieg. Er soll bis Ende 2014 bei zwei bis vier Prozent liegen.

Von Anja von Bihl
Über den Dächern Hamburgs. Foto: Anja von Bihl
Über den Dächern Hamburgs. Foto: Anja von Bihl

Basis der Daten ist eine jährliche Umfrage bei LBS und Sparkassen. Sie seien die mit Abstand größte Maklergruppe Deutschlands, teilte die LBS-Bundesgeschäftsstelle in Berlin mit. Danach wird die Nachfrage nach Wohnraum in diesem Jahr zwar weiter wachsen, aber geringfügig weniger als zuvor.

Sehr starke regionale Unterschiede

Wohnungsmarktpreise (Stand Frühjahr 2014). Quelle: LBS

2013 hätten die Preise für Wohnimmobilien noch teilweise um mehr als fünf Prozent angezogen, sagte Verbandsdirektor Hartwig Hamm. Besonders teuer waren demnach neue Eigentumswohnungen. Hier gab es sehr große regionale Schwankungen: In München und Umgebung lagen die Preise um 6.000 Euro pro Quadratmeter – in Hamburg bei 4.000. Auch bei neuen und gebrauchten Einfamilien- und Reihenhäusern lagen die Preise je nach Region weit auseinander. Gebrauchte Eigentumswohnungen seien in Groß- und Mittelstädten Nord- und Ostdeutschlands letzten Endes nicht teurer als vergleichbare Mietwohnungen, so Hamm. Grund seien die derzeit niedrigen Zinsen.

Hoffnungsvoller Ausblick

Die Landesbausparkassen sehen den Wohnungsmarkt auf Normalisierungskurs. Im internationalen Vergleich seien Immobilien hierzulande relativ günstig. „Wenn es endlich gelingt, in den Ballungsgebieten mehr bedarfsgerechten Neubau zu schaffen – gerade auch für Familien mit Kindern – dann sind die Aussichten auf eine solide Wohnungsmarktentwicklung nicht schlecht,“ so das Fazit des Verbandsdirektors.

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