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Auch für die geplante Flüchtlingsunterkunft in der Vogt-Kölln-Straße wollen die Freifunker W- installieren. Foto: Tim Eckhardt

4 teens: WLAN – der Zugang zur Welt

Eine Schülerin des Eimsbütteler Albrecht-Thaer-Gymnasiums macht sich Gedanken über WLAN: Wie ist es entstanden? Und wie schädlich ist es für die Umwelt?

Von Gast

WLAN an, Verbindung wird hergestellt, Internetzugang! WLAN, Abkürzung für Wireless Local Area Network („drahtloses lokales Netzwerk“), gibt es heutzutage fast in jedem Haus – ist ja auch viel praktischer als eine Kabelverbindung. Auch setzen sich immer mehr Menschen für ein öffentliches WLAN ein – kostenlos und für alle.

Manche fragen sich, woher WLAN eigentlich kommt. Die Geschichte fing zu Beginn der 1940er an. Die Schauspielerin Hedy Lamarr und der Musiker George Antheil erfanden das „Frequency Hopping“, ein Frequenzspreizverfahren für drahtlose Datenübertragung. Die Idee war, damit einen Torpedo per Funk in ein Ziel zu steuern und dabei so oft die Frequenz zu wechseln, dass niemand den Torpedo vorher abschießen kann. In den 1960ern wurde dann in einer Universität auf Hawaii ein Funknetzwerk entwickelt, das die Inseln mit dem Zentralrechner auf der Insel Oahu verband, das sogenannte Aloha-Net. Erst im Jahr 1999 wurde von Apple ein iBook mit „Airport-Technologie“ und Basisstation auf den Markt gebracht. Zum ersten Mal war eine Funkkarte in einem Notebook integriert.

Das Pflanzenexperiment

Jedoch weiß niemand genau, ob WLAN auf lange Zeit gesehen möglicherweise Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt hat. Entsprechende Studien laufen. Die Ergebnisse sind bisher jedoch nicht eindeutig.

Dänische Schülerinnen führten 2013 einen Versuch durch, der zeigen sollte, ob WLAN-Einstrahlung schädlich für die Gesundheit von Pflanzen ist. Sie kauften zwei Kästchen mit Gartenkressesamen und stellten eines in ein Zimmer mit WLAN-Router, das andere in ein Zimmer ohne. Die Räume waren bis auf den WLAN-Router nahezu identisch, gleiche Temperatur, gleiche Lichtintensität und die gleiche Wassermenge. Nach zwölf Tagen war die Kresse im Raum ohne WLAN-Router prächtig gediehen, in einem satten Grün. Die Kresse im Raum mit WLAN-Router hingegen war kaum entwickelt, braun und leicht verändert. Danach haben sie den Test noch einmal zur Überprüfung durchgeführt, und er führte zum gleichen Ergebnis.
Man muss sich fragen: Wenn die WLAN-Einstrahlung die Entwicklung von Pflanzen beeinträchtigt und verschlimmert, was bedeutet das für den Menschen?

Bewusstsein schaffen

Nach dem Ergebnis der Pflanzenstudie könnte man sich überlegen, ob man die Gesundheitsrisiken auf sich nimmt, in Hinsicht auf die weitere Zukunft und die möglichen Langzeitwirkungen. Man sollte sich zumindest der Strahlung bewusst werden und, um die Strahlenbelastung durch den WLAN-Router zu reduzieren, den Laptop nicht ständig auf dem Schoß haben, wenn das WLAN aktiviert ist. Oder man könnte auf das kabellose Internet verzichten und per Netzwerkkabel online gehen, wie auch das Bundesamt für Strahlenschutz rät.

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