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Die Künstlerinnen. Foto: Tim Eckhardt.
Die Künstlerinnen. Foto: Tim Eckhardt.

MARIAMARIA

Ausstellungseröffnung: Die Künstlerinnen Maria Felixmüller und Maria Schumacher präsentieren Fotografie-Installationen und Malerei.

Von Nele Deutschmann

In schöner Atmosphäre haben die Künstlerinnen am Mittwochabend ihre Arbeiten vorgestellt. Großangelegte Fotografie-Installationen reihen sich an abstrakte Gemälde.

Kuratorin Benita Steinhardt eröffnete die Vernissage. Foto: Tim Eckhardt.
Kuratorin Benita Steinhardt eröffnete die Vernissage. Foto: Tim Eckhardt.

Kennengelernt haben sich die Marias im Laufe ihres Studiums in Leipzig. Maria Felixmüller hat dort Fotografie und Philosophie studiert. Diese Kombination erkennt man auch in ihren aufwendig zusammen gestellten Installationen. Verschiedene Fotografien von Objekten fügen sich in einer Ecke zu einem großen Gefüge zusammen. Das kommt gut an. Ausstellungsbesucherin Elisabeth gefällt „die Absurdität der Objekte, die aus ihrem Zusammenhang gerissen wurden“. Dies sei sehr zeitgenössisch. Die 25-Jährige kennt zudem Felixmüllers theoretische Arbeiten, in denen sie sich mit den Phänomenen des Sammelns auseinandersetzt.

Auch die Malerei Maria Schumachers gefällt Elisabeth. Sie erkennt darin einen sehr persönlicher Ansatz. Die ehemalige  Studentin Schumacher aus der Fachklasse Neo Rauch überraschte einige Besucher, die schon frühere Arbeiten gesehen hatten. Ihre Malerei habe sich weiterentwickelt, sie sei viel abstrakter geworden, ist hier und da zu hören.

Viermal im Jahr bietet die ALE-Stiftung Künstlern die Möglichkeit ihre Kunst auszustellen. Benita Steinhardt ist eine der vier Kuratoren.

Auch Fotografien ehemaliger Instellationen konnte man bewundern. Foto: Tim Eckhardt.
Auch Fotografien ehemaliger Instellationen konnte man bewundern. Foto: Tim Eckhardt.

Bewerben kann sich jeder Künstler – egal wie alt, erfahren oder erfolgreich. Die Stiftung ist ein Non-profit-Projekt, das seine Künstler ohne Kalkül auswählt. „Der Kunstmarkt spielt für uns dabei keine Rolle“, so die Kuratorin. Ein besonderer Fokus liegt jedoch auf Eimsbütteler Künstlern. Wiederholt wurden schon Künstler aus der Nachbarschaft ausgestellt und auch Maria Felixmüller ist nur wenige Meter vom Ausstellungsort aufgewachsen.

Die Ausstellung ist noch bis Anfang April in der Fettstraße 6 zu sehen. Am 1. April gibt es zum Abschluss noch ein Künstlergespräch mit Maria Felixmüller. Einen Vorgeschmack auf das Gespräch gibt das Interview der Eimsbütteler Nachrichten mit der Fotografin.

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