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Die Grindelhochhäuser unterscheiden sich in ihrer architektonischen Bauweise alle. Foto: Alex Povel
Das Ex-Horror-Hochhaus an der Oberstraße 14 wurde für 64 Millionen Euro verkauft, Symbolfoto: Alex Povel
Harvestehude

Grindelhochhaus verkauft

Das ehemalige „Horrorhaus am Grindel“ ist für 64 Millionen Euro an die Corestate Capital Holding SA verkauft worden. Nach umfassender Sanierung stehen 179 Apartments für Kurzzeitmieter zur Verfügung.

Von Silke Fuchs

Eines der denkmalgeschützten Grindelhochhäuser hat den Besitzer gewechselt. Jahrelang stand das als „Horrorhaus am Grindel“ bekannte Gebäude leer. Es befand sich durch Schimmel und Ungezieferbefall in einem schlechten Zustand. Die ungenutzten Wohnungen wurden im Jahr 2012 kurzfristig von Studenten besetzt. Vor vier Jahren erwarb ein Luxemburger Unternehmen das Haus für angeblich 30 Millionen Euro und sanierte es bis zum Jahr 2015. Nun ist es für 64 Millionen Euro in den Besitz der Corestate Capital Holding SA übergegangen. Die 179 möblierten Apartments, meist 24 bis 50 Quadratmeter groß, sind für Kurzzeitmieter mit einer durchschnittlichen Verweildauer von sechs Monaten vorgesehen.

Die zwölf Grindelhochhäuser wurden zwischen den Jahren 1946 und 1956 in Harvestehude erbaut. Das Hochhaus in der Oberstraße 14 ist als einziges in Privatbesitz. Zehn der Häuser gehören der SAGA GWG und eines ist das Bezirksamt Eimsbüttel.

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