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Tag des offenen Denkmals 2018 Foto: UHH
Auch das Gründerzeitgebäude in der Moorweidenstraße 18 nimmt am Tag des offenen Denkmals 2018 teil. Foto: UHH
Denkmaltag

Tag des offenen Denkmals 2018

Entdecken, was uns verbindet – am kommenden Wochenende laden über 140 Veranstaltungen dazu ein, Hamburgs Denkmäler zu erkunden.

Von Maximilian Neumann

Vom 7. bis zum 9. September haben Interessierte wieder die Möglichkeit, viele sonst nicht öffentlich zugängliche Denkmäler zu entdecken und zu erkunden.

In Eimsbüttel bieten zehn Denkmäler, wie zum Beispiel die Villa Mutzenbecher in Niendorf oder auch der Altbau des Kaiser-Friedrich-Ufer Gymnasiums verschiedene Veranstaltungen an.

Beim „Tag des offenen Denkmals 2018“ werden Vorträge, Führungen und Rundgänge durch ein buntes Kultur- und Familienprogramm ergänzt.

Rundgang mit Niels Annen.

Osterstraßenbummel mit Niels Annen

Heute besuchte Niels Annen, Mitglied des SPD-Parteivorstands, Direktkandidat aus Eimsbüttel im Bundestag und Staatsminister im Auswärtigen Amt, im Rahmen seiner alljährlichen Sommertour erneut die Osterstraße.

Der Denkmaltag, der sich über das ganze Wochenende erstreckt, startet am Freitag im historischen Pumpwerk auf dem Gelände von Hamburg Wasser, mit der Auftaktveranstaltung „Was uns verbindet – in Hamburg internationale Kulturgeschichte entdecken“.

Führungen auch durch Grindelhochhäuser

Auch in Eimsbüttels Denkmälern finden am Wochenende Führungen und Ausstellungen statt. In den Grindelhochhäusern kann am Samstag und Sonntag neben mehreren Führungen auch die sonst nicht öffentliche Dachterrasse besucht werden. Um teilnehmen zu können, müssen sich Interessierte bis einschließlich Mittwoch telefonisch oder per E-Mail angemeldet haben.

Neben den Grindelhochhäusern steht auch das aus der Gründerzeit stammende Haus an der Moorweidenstraße 18 interessierten Besuchern am Freitag offen. Der Grundriss, mit seinem fünfstöckigen Vorder- und seinem siebenstöckigen Hinterhaus, in dem damals die Dienerschaft lebte, ist besonders außergewöhnlich.

Am Wochenende ist im Tierpark Hagenbeck das Walrossbaby verstorben. Foto: Alicia Wischhusen

Walrossbaby am Wochenende verstorben

Am Samstag in den frühen Morgenstunden wurde das Walrossbaby von den Pflegern tot aufgefunden. Der Nachwuchs ist nach kurzer Krankheit verstorben.

Im Erdgeschoss des Hauses wird es eine Ausstellung geben und um 14 Uhr wird eine Führung angeboten. Wer sich einen Überblick über das tagesaktuelle Programm für das Wochenende verschaffen möchte, kann dies online tun.

Der „Tag des offenen Denkmals“ findet europaweit im September statt. In Hamburg organisiert die Stiftung Denkmalpflege Hamburg mit dem Denkmalschutzamt die Veranstaltung. Die Stiftung konnte bereits eine große Anzahl der offenen Denkmäler restaurieren oder gar retten.

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Am Freitag feierte der Verein „Werte erleben e.V.“ die Wiedereröffnung der Villa Mutzenbecher im Niendorfer Gehege. Künftig sollen hier soziale Projekte stattfinden.

Der Streit um die Methfesselstraße 80 geht weiter: Während das Denkmalamt das Haus nicht unter Schutz stellt, will der letzte Mieter gegen seine zweite Kündigung vorgehen.

Seit Jahren verfällt das Haus, nun wollen die Besitzer die Methfesselstraße 80 abreißen lassen. Die Linke will das Gebäude unter Denkmalschutz stellen.

In der Osterstraße gibt es eine Neueröffnung. „Finkid“, ein Berliner Label für Kinderkleidung, hat einen kleinen Laden eröffnet. Das Besondere: Die Mode ist nachhaltig und fair produziert.

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