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fullscreen “About Body” vereint EMS-Training und Poké Bowl Café
Irina Heinert, Nicole Oparkowski und Martin Wendt eröffnen am 4. Mai ihr neues Geschäft "About Body". Foto: Britta Förster

Neueröffnung

“About Body” vereint EMS-Training und Poké Bowl Café

Poké Bowls und Fitness in einem: In der Lappenbergsallee 40 eröffnet am 4. Mai das “About Body”, das gleichermaßen EMS-Studio und Poké Bowl Café ist. Was bewirkt EMS-Training und wie kam es zu der ungewöhnlichen Kombination?

schedule Lesezeit ca. 2 min.

Martin Wendt, 40 Jahre, arbeitet seit zehn Jahren im EMS-Bereich, in dem über elektrische Impulse die Muskulatur stimuliert werden. Vier Studios führt er bereits, sein neuestes Projekt startet er nun zusammen mit Nicole Oparkowski und Irina Heinert in der Lappenbergsallee.

Wendt lebt bereits seit 20 Jahren in Eimsbüttel und ist sehr zufrieden mit der Wahl des Standortes. Im Gegensatz zu den anderen Studios möchte das Trio von “About Body” nun etwas Neues schaffen, indem sie EMS-Training und Poké Bowls miteinander verbinden. “Die Poké Bowl Idee kam dazu, weil wir gerne gesund essen. Es ist immer ein bisschen schwierig, etwas Gesundes und Schnelles, aber gleichzeitig nicht ganz so Teures zu finden”, begründet Martin Wendt die Kombination.

“Wir verstehen uns auch als Café”

Zwar haben einige Fitnessstudios ein eigenes Bistro oder einen Barbereich, jedoch ist es ungewöhnlich, einen vollwertigen Gastronomiebetrieb vorzufinden. In diesem Punkt unterscheidet sich “About Body” von anderen. Denn sie verstehen sich nicht nur als EMS-Studio, sondern ebenso als Café. Dementsprechend möchte das Team neben den Mitgliedern auch Laufkundschaft bedienen.

Eröffnungsfeier

Die Vorbereitungen für die Eröffnungsfeier am Samstag, den 4. Mai sind im vollen Gange. Möbel werden aufgestellt, Kisten ausgepackt und Geräte angeschlossen. Durch die Räumlichkeiten fällt ein natürliches Licht. Im hinteren Bereich des Betriebes gibt es eine Terrasse für warme Sommertage.

Poké Bowl ist ein hawaiianisches Gericht, dass nur aus rohen Zutaten besteht. Foto: Britta Förster
Poké Bowl ist ein hawaiianisches Gericht, das nur aus rohen Zutaten besteht. Foto: Britta Förster

Insgesamt erstreckt sich der Cafébereich über eineinhalb Räume, eine Terrasse im Grünen und Sitzgelegenheiten draußen am Eingang. Das EMS-Studio wird räumlich zwar nicht strikt getrennt, ist aber deutlich abgegrenzt.

“Soweit es möglich ist, möchten wir plastikfrei bleiben”

Poké Bowls sind ein haiwaiinisches Gericht und gelten als besonders gesund. Dem grünen Image entsprechend möchte das Team den Betrieb weitestgehend plastikfrei halten. Bei ihnen sind laut eigener Aussage nur die To-Go-Deckel aus Bioplastik. Alles andere funktioniert über ein Pfandsystem oder ist aus Glas beziehungsweise Pappe.

Ihre Produkte möchten sie darüber hinaus vorwiegend regional beziehen. Allerdings ist dies bei beliebten Zutaten wie der Avocado nicht möglich. “Am Ende sind wir zwar Unternehmer, aber wir versuchen für alle den besten Mittelweg zu finden”, so Inhaber Wendt.

Was ist EMS-Training?

EMS steht für Elektrische Muskelstimulation und kann als ergänzende oder vollwertige Sportart ausgeübt werden. Der Unterschied zu herkömmlichen Fitnessstudios ist zum einen die Nutzung von elektrischen Instrumenten und zum anderen der geringere Zeitaufwand von 15 Minuten pro Einheit. Bevor allerdings das Training beginnen kann, bekommt der Trainierende eine Weste mit integrierten Elektroden angelegt. Die leichten Reizströme lösen Impulse aus, die anschließend die gesamte Muskulatur im Körper zum Anspannen stimulieren.

Die elektrische Muskelstimulation verspricht ein intensives und sanftes Fitnesserlebnis. Foto: Sahra Vittinghoff
Die elektrische Muskelstimulation verspricht ein intensives und sanftes Fitnesserlebnis. Foto: Sahra Vittinghoff

Trotz des sehr kurzen Zeitraums von 15 Minuten pro Einheit verspricht EMS ein gleichwertiges Fitnesstraining. Im Vergleich zu üblichen Trainingsmethoden soll es intensiver und gleichzeitig sanft zum Körper sein, da auf weitere Belastungen wie beispielsweise Gewichte verzichtet wird. Dennoch wird gewissen Personengruppen vom Training abgeraten. Zu diesen gehören – so wie bei anderen Intensivsportarten – Menschen mit Diabetes, Epilepsie, Herzkrankheiten oder auch Schwangere.

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