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In diesem Hotel in der Schäferkampsallee soll Attila Hildmann gestern eingecheckt sein.
In diesem Hotel in der Schäferkampsallee checkte Attila Hildmann gestern ein. Foto: Alana Tongers
Corona-Leugner

Attila Hildmann in Eimsbüttel: Polizei musste anrücken

Am Dienstagabend hat sich der Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann in der Schanze aufgehalten. Die linke Gruppe „Grow“ veröffentlicht das auf Twitter, später rückte die Polizei an.

Von Alana Tongers

Gestern checkte der als rechter Verschwörungstheoretiker und Corona-Leugner bekannte Attila Hildmann in ein Hotel in der Schäferkampsallee ein. Die linke „Gruppe für den organisierten Widerstand“ (Grow) machte darauf am Nachmittag auf Twitter aufmerksam.

Flaschenwürfe und Bedrohungen?

Grow veröffentlichte Fotos, auf denen augenscheinlich Hildmanns Porsche vor dem NH-Hotel und er in der Lobby zu sehen sind. In dem Tweet weist die Gruppe daraufhin, dass sich „der Neo-Nazi Attila Hildmann“ nun wenige Meter vom Schanzenviertel entfernt aufhalte. Auf das Posting wurde auch die Polizei aufmerksam, die nach eigenen Angaben um 17:30 Uhr zum ersten Mal zum Hotel anrückte.

Auf Twitter veröffentlichte „Grow“ ein Foto von Hildmanns Porsche vor dem Hotel. Quelle: Twitter

Medienberichten zufolge soll Hildmann später bei einem Spaziergang im Bereich der Weidenallee mit Flaschen beworfen worden sein. Grow wiederum schreibt, Hildmann habe auf seinem Spaziergang mehrere Menschen bedroht.

„Scheiß Nazi, verpiss dich aus unserem Viertel!“

Daraufhin habe er „erste Ansagen“ bekommen. Auf einem Video ist zu sehen, wie eine Passantin Hildmann „Scheiß Nazi, verpiss dich aus unserem Viertel!“ zuruft. Hildmann reagierte mit einer Nachricht in seiner Telegram-Gruppe auf die Anfeindungen. Er warte in der Lobby auf die Antifa.

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Weitere Informationen

Um 23:45 wurde die Polizei ein zweites Mal gerufen, dieses Mal von Augenzeugen. Sie berichteten, dass sich um das Hotel Vermummte aufhalten. Vor Ort konnten die Beamten weder die Verdächtigen, noch Attila Hildmann antreffen – der war zu dem Zeitpunkt wohl schon ausgecheckt.

Verschwörungstheoretiker und Corona-Leugner

Ursprünglich bekannt wurde Attila Hildmann als veganer Koch – er veröffentlichte zahlreiche Bestseller-Kochbücher. Seit Beginn der Corona-Pandemie tritt er in der Öffentlichkeit als Gegner der staatlichen Eindämmungsmaßnahmen auf.

In seiner Telegram-Gruppe verbreitet er Verschwörungstheorien und fällt immer wieder mit antisemitischen und rechtsextremen Äußerungen auf. Gegen ihn ermittelt das LKA und die Generalstaatsanwaltschaft, unter anderem wegen der öffentlichen Verhamlosung des Holocaust.

Update: Dieser Artikel wurde um 14:30 Uhr um Informationen zum Polizeieinsatz ergänzt.

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