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In Eimsbüttel gibt es zahlreiche Caches, die darauf warten von euch entdeckt zu werden. Foto: Agathe

Auf zur Schatzsuche

Tragödie am Kollauwanderweg, Ensel und Krete im zamonischen Wald oder glatter Durchschuss – manch einer mag bei diesen Namen zuerst an Krimititel denken. Doch tatsächlich verbergen sich hinter diesen Namen Eimsbütteler Geocaches. Mehr als 200 dieser „Schätze“ sind alleine im Bezirk versteckt und warten darauf von cleveren Schatzsuchern gefunden zu werden.

Von Agathe Bogacz

Geocaching ist eine moderne Form der guten alten Schnitzeljagd, wie wir sie noch aus Kindertagen kennen. Doch nicht Papierschnipsel oder Kreidezeichen weisen den Weg zum Ziel, sondern GPS-Koordinaten. Wer der Spur folgt, die Rätsel löst und die Antworten richtig kombiniert wird am Ende das Versteck finden. Beim Geocachen erkundet man so auf spielerische Art und Weise seine Nachbarschaft, entdeckt neue unbekannte Orte und erfährt Wissenswertes und Kurioses über die Umgebung. Manchmal muss man jedoch auch Niederlagen hinnehmen. Denn nicht jede Suche wird erfolgreich sein.

Von den Anfängen bis heute

Der Grundstein für das Geocaching, wie es in der heutigen Form bekannt ist, wurde im Jahr 2000 im US-amerikanischen Bundestaat Oregon gelegt. Dave Ulmer vergrub damals einen mit Habseligkeiten wie CDs, Videokassetten und sogar Geldscheinen gefüllten Plastikeimer und veröffentlichte die Koordinaten dieses Erdverstecks. Die Suche begann.

Schnell hat sich aus der Idee eines Einzelnen ein globales Spiel entwickelt. Noch im selben Jahr wurde eine Homepage zum Thema Geocaching aufgebaut, die bis heute die größte Datenbank an Geocaches beinhaltet. Mehr als 2,5 Millionen Geocaches in fast allen Staaten der Erde sind hier verzeichnet. Es gibt Geocaches unter Wasser, auf den Gipfeln der höchsten Berge und sogar einen Cache im Weltall. Und eben auch über 200 Geocaches in Eimsbüttel!

So funktioniert Geocaching

Es gibt verschiedene Varianten von Geocaches, die den Geocacher auf unterschiedliche Art und Weise herausfordern. Bei den gängisten Geocachearten führen die Koordinaten entweder direkt zum Suchort, müssen vorher durch das Lösen eines Rätsels ermittelt werden oder sind der Startpunkt für eine Rätseltour mit mehreren Stationen. Wer das Ziel erreicht hat, muss den Cache nur noch finden und bergen. Meistens sind es wasserdichte Behälter jeder Größe und Art.

Wie jedes Spiel, hat auch Geocaching Regeln. Wer einen Geocache findet, trägt sich in das Logbuch ein und bestätigt den Fund später auf der Geocaching-Seite. Wenn etwas aus dem Behälter entnommen wird, muss es durch einen gleichwertigen Gegenstand ersetzt werden. Und man darf sich dabei nicht erwischen lassen. Also achtet auf die Muggels! So werden die Nicht-Geocacher in Anlehnung an die Harry-Potter-Romane genannt. Gerade in Eimsbüttel lauern sie überall. Informiert euch hier am besten genau über alle Regeln und Möglichkeiten, bevor ihr loslegt. Insbesondere auch darüber wie ihr verhindert Pflanzen und Tiere auf eurer Jagd zu stören.

Geocaching in Eimsbüttel

Wir haben uns in Eimsbüttel umgeschaut und stellen euch einige Geocaches vor. Um den Regeln des Geocachings zu folgen, verraten wir selbstverständlich keine Lösungen oder Details.

Es gibt auch simple Geocaches, die sich quasi im Vorbeigehen und ohne besondere Vorbereitungen bergen lassen. Dazu zählen die Caches „Ruheoase für Großstädter“ am Weiher, „The Watertower of Stellingen“ oder „Grün ist die Gier“ in der Frohmestraße. Einfach den Koordinaten folgen, Augen offen halten und den Cache bergen.

Für andere Caches wiederum braucht man Hintergrundwissen oder muss lange recherchieren und knobeln, bis man die Koordinaten ermittelt. Manchmal sind die Geocaches auch hoch oben in den Bäumen versteckt und können nur von erfahrenen Kletterern mit entsprechender Ausrüstung geborgen werden. Oder man braucht spezielles Werkzeug. Besonders ärgerlich ist es, wenn der versteckte Behälter am Ziel entwendet oder beschädigt wurde und man vergebens sucht. Doch der Weg ist das Ziel. Manche Geocacher geben sich besonders viel Mühe beim Gestalten und Verstecken des Caches. Und nicht selten wird man mit kreativen Rätseln, sehenswerten Stationen und überraschend getarnten „Schatztruhen“ belohnt.

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