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Das "Alte Fernmeldeamt" wird neue Heimat der Wissenschaft. Foto: Catharina Rudschies
Das alte Fernmeldeamt in der Schlüterstraße wird zum neuen Wissenschaftsstandort. Foto: Catharina Rudschies
Neuer Standort

Das alte Fernmeldeamt wird neue Heimat der Wissenschaft

Neuer Wissenschaftsstandort in Rotherbaum: Die drei wissenschaftlichen Institutionen GIGA German Institute of Global and Area Studies, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft und die Universität Hamburg ziehen in das denkmalgeschützte "Fernmeldeamt Schlüterstraße".

Von Sahra Vittinghoff

Für die Geisteswissenschaften der Universität Hamburg, das Forschungsinstitut GIGA German Institute of Global and Area Studies und das Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (ZBW) ist ein neuer Wissenschaftsstandort gefunden. Das ließ die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung am 8. Mai verlauten. Der neue Standort ist das 1907 errichtete Fernmeldeamt in der Schlüterstraße, das zurzeit von der Deutschen Post und Telekom genutzt wird. Die Universität habe bereits seit Längerem ihr Interesse an dem historischen Gebäude ausgedrückt und freue sich dementsprechend über den bevorstehenden Umzug.

Umzug voraussichtlich 2023

Das historische Gebäude mit der neogotischen Fassade gilt als eines der schönsten Gebäude im Uni-Viertel. Zudem bietet es mit 30.000 Quadratmetern Nutzfläche mehr als genug Platz für die geplanten Räumlichkeiten der drei Institutionen.

Das Immobilienunternehmen Peakside Capital erhebt als Eigentümer für eine Vertragslaufzeit von 30 Jahren eine Miete von einer Millionen Euro pro Monat. Die Kosten werden hierbei vollständig vom Senat übernommen. Der Finanz- und Bezirkssenator Andreas Dressel äußert sich zufrieden über die Entscheidung: „Eine gleichermaßen gute Nachricht für den Wissenschaftsstandort Hamburg und den Bezirk Eimsbüttel – wir investieren in unsere Universität!“ Wann genau der Umbau beginnt, steht noch nicht fest. Der Umzug soll voraussichtlich 2023 erfolgen.

Drei Forschungseinrichtungen an einem Standort

Von der Universität Hamburg werden Büros, Seminarräume und Labore aus den Geistes- und Sozialwissenschaften in den neuen Standort ziehen. Das zukünftige „Humanity Research Center“ wird unter anderem Nutzer der Psychologie, der Manuskriptforschung sowie mehrere Kollegforschergruppen beherbergen. Die Leibnizeinrichtungen GIGA und ZBW mit aktuellem Sitz am Neuen Jungfernstieg werden gänzlich in die Schlüterstraße ziehen. Das GIGA forscht zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Afrika, Asien, Lateinamerika und Nahost sowie zu globalen Themen. Die ZBW umfasst die weltweit größte Forschungsinfrastruktur für wirtschaftswissenschaftliche Literatur.

Zusammenarbeit stärken

Alle Beteiligten loben die Zusammenführung der universitären und außeruniversitären Einrichtungen. Amrita Narlikar, Präsidentin des GIGA, sagt dazu: „Die neue Lage ist ideal, auch um die enge Zusammenarbeit zwischen dem GIGA und der Universität Hamburg noch weiter zu stärken.“

Und auch der Präsident der Universität Hamburg Dieter Lenzen zeigt sich zufrieden: „Mit der Anmietung des großen ehemaligen Fernmeldeamtes für die Universität konnte nunmehr neben dem Standort Bahrenfeld auch für die Geisteswissenschaften ein zentrales Forschungshaus eingerichtet werden. Hier werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Themen aus den Humanities auf modernstem Niveau exzellenzorientiert kooperieren können.“

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