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Die Volt_Fraktion Eimsbüttel bringt einen Antrag zu Feuerwerksverbotszonen sowie sicheren Feuerwerkszonen ein. Foto: Eimsbütteler Nachrichten
Zwei Hamburger Volt-Fraktionen setzen sich dafür ein, in den Bezirken Zonen für Feuerwerke einzurichten. Symbolfoto: Eimsbütteler Nachrichten
Silvester

Bekommt Eimsbüttel Feuerwerkszonen?

Was braucht es für einen entspannten und unfallfreien Jahreswechsel? Eimsbüttels Volt-Fraktion schlägt Feuerwerks- und Verbotszonen im Bezirk vor.

Von Aaron Müller

In Hamburg gab es zum letzten Jahreswechsel an der Binnenalster und am Rathaus ein großflächiges Feuerwerksverbot. Die Volt-Fraktionen in Eimsbüttel und Hamburg-Mitte bringen nun Anträge ein, um in den Bezirken ebenfalls solche Zonen einzurichten.

In Hamburg komme es zum Jahreswechsel regelmäßig zu lauten, engen und gefährlichen Situationen, schreiben die Volt-Fraktionen in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Feuerwerke würden zu Unfällen, überlasteten Rettungsdiensten, verängstigten Tieren und belasteten Anwohnenden führen.

Wie sollen die Regelungen umgesetzt werden?

Gleichzeitig würden sich viele Menschen inzwischen klare Regeln wünschen, heißt es von Volt. Umfragen von Statista zeigen: Eine Mehrheit spreche sich für strengere Vorgaben oder professionelle Feuerwerke aus.

Bislang sieht die bundesweite Gesetzgebung vor, dass Feuerwerke in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern sowie Kinder- und Altenheimen verboten sind. Weitere Verbotszonen können die örtlichen Behörden bei Bedarf erlassen. Die Fraktionen fordern nun, das in den jeweiligen Bezirken umzusetzen. Langfristig wünsche man sich eine bundesweit einheitliche Regelung, heißt es von Volt. 

Welche Orte kommen infrage?

Das Konzept sieht vor, gefährliche und sensible Bereiche gezielt als Verbotszonen auszuweisen – etwa enge, dicht bebaute Straßenzüge, wie beispielsweise rund um die Osterstraße. Gleichzeitig könnten sichere, gut kontrollierbare Feuerwerkszonen auf größeren Freiflächen möglich sein.

Damit sollen Hotspots entschärft, Alternativen geschaffen und klare Regeln frühzeitig kommuniziert werden, sagen die Volt-Fraktionen. Sofern die Anträge eine Mehrheit finden, wäre es die Aufgabe der Bezirksämter, konkrete Zonen zu prüfen. Die Bezirksversammlung Eimsbüttel entscheidet am Donnerstag darüber.


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