Anzeige
Aktualisiere Standort ...
Standort konnte nicht ermittelt werden. Aktiviere deine Standortfreigabe.
Standort wurde erfolgreich ermittelt.
Am Eidelstedter Bürgerhaus ist es mehrfach zu Hakenkreuzschmierereien gekommen. Symbolfoto: Thomas Höltermann
Am Eidelstedter Bürgerhaus ist es mehrfach zu Hakenkreuzschmierereien gekommen. Symbolfoto: Thomas Höltermann
Eidelstedter Kulturhaus

Hakenkreuze auf Ausstellungsobjekte zu NSU-Morden gemalt

In den vergangenen Monaten wurde das Eidelstedter Bürgerhaus mehrfach mit Hakenkreuzen beschmiert. Die Symbole aus der Nazizeit Deutschlands wurden unter anderem an Objekte einer Ausstellung zum Thema der NSU-Morde gemalt.

Von Catharina Rudschies

Das Eidelstedter Bürgerhaus gab diese Woche bekannt, dass es seit Januar 2019 mehrfach zu Hakenkreuzschmierereien an ihrem Gebäude sowie an Ausstellungsobjekten gekommen sei. Die letzten Vorfälle ereigneten sich am 27. April sowie 3. Mai. Zu dieser Zeit lief die Ausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“, die sich mit den Morden einer rechtsextremen Terrorgruppe an Menschen mit Migrationshintergrund auseinandersetzt. Beide Vorfälle wurden bei der Polizei angezeigt.

Hakenkreuze auf Biografien und Namen von Opferfamilien der NSU-Morde

Nach Informationen des Eidelstedter Bürgerhauses wurden Hakenkreuze unter anderem auf solche Ausstellungsobjekte gemalt, die die Biografien und Namen von Opferfamilien der NSU-Morde beinhalteten. Dies sei während des laufenden Betriebes passiert, als zum Beispiel eine Veranstaltung zur Aufarbeitung des Nationalsozialismus in Eidelstedt lief.

Als Reaktion auf die Tatbestände sieht das Eidelstedter Bürgerhaus vor, Videokameras in ihren Räumlichkeiten zu installieren. „Durch diese Wiederholbarkeit der Straftaten erkennt das Haus ein klares Bedrohungspotenzial, das unbedingt eingegrenzt werden muss“, ließ das Bürgerhaus in einer Pressemitteilung verlauten.

Eidelstedter Bürgerhaus stellt sich klar gegen rechts

Das Stadtteilkulturzentrum Eidelstedter Bürgerhaus organisiert regelmäßig kulturelle Veranstaltungen zu Themen wie Diversität, Migration und Stadtentwicklung. „Auch nach den Ereignissen wird sich das Eidelstedter Bürgerhaus für diese Themen kontinuierlich und unentwegt einsetzen“, heißt es in der Mitteilung. Die Ermittlungen der Polizei zu den Vorfällen laufen.

Verwandter Inhalt

Am Mittwoch hat die „Deutsche Bahn“ die geplante Autoreisezuganlage in Eidelstedt im Mobilitätsausschuss vorgestellt. Die Skepsis bei den Fraktionen der Bezirksversammlung bleibt.

Am Wochenende wird die A7 zwischen Eidelstedt und Schnelsen voll gesperrt. Erste Einschränkungen bekommen Autofahrer schon heute Nacht zu spüren.

Ein Unbekannter soll ein Mädchen in Eidelstedt aufgefordert haben, in sein Auto zu steigen. Weitere Fälle seien noch nicht bestätigt. Die Polizei und Schulleiter wollen eine Hysterie vermeiden.

Nach „Momo Ramen“ steigen Valentin Broer und Vena Steinkönig nun ins Burger Business ein: Sie kombinieren die New Yorker mit der asiatischen Küche. Wir haben mit ihnen darüber gesprochen, wie sie am liebsten essen.

-
Neu im Stadtteilportal
Reihe Schauplatz

Sillemstraße 79
20257 Hamburg