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Am 28. Juli findet der Ironman Hamburg statt. Foto: Getty Images for IRONMAN
Am 28. Juli findet der Ironman Hamburg statt. Foto: Getty Images for IRONMAN
Sportevent

Ironman Hamburg: Straßensperrungen in Eimsbüttel

Am Sonntag stellen sich Sportler beim „Ironman Hamburg“ erneut einem der härtesten Wettkämpfe der Welt. In Eimsbüttel kommt es deshalb zu Verkehrseinschränkungen.

Von Catharina Rudschies

Am Sonntag, den 28. Juli findet zum dritten Mal der Ironman Hamburg statt. Bei dem Triathlon werden 2.500 Sportler aus 67 Nationen 3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Fahrrad fahren und anschließend einen Marathon (42,195 Kilometer) laufen. Der Ironman gehört damit zu den härtesten Wettkämpfen der Welt.

Straßensperrungen in Eimsbüttel

Durch die Sportveranstaltung wird es am Wochenende zu Einschränkungen im Verkehr kommen. Die Strecke des Ironman führt vor allem durch die Innenstadt rund um die Binnenalster und den Süden Hamburgs (Elbegebiet). Aber auch im Bezirk Eimsbüttel werden im Bereich der Außenalster Straßensperrungen erfolgen.

Betroffen sind im Bezirk die Straßen Alsterufer, Alsterterrasse, Neue Rabenstraße, Fontenay (südliche Fahrspur), Harvestehuder Weg (stadtauswärts), Krugkoppelbrücke und Fernsicht. Die Laufstrecke wird am Sonntag, den 28. Juli circa zwischen 11 und 23 Uhr für den Verkehr gesperrt sein. Rund um die Strecke werden zudem viele Halteverbotszonen eingerichtet.

Hamburger können den Bahnhof Dammtor aus Norden kommend wie üblich über die Edmund-Siemers-Allee und den Mittelweg erreichen. Aus den anderen Richtungen werden jedoch Umleitungen eingerichtet.

Keine Kanus, Ruder- und Sportboote erlaubt

Von Samstag, 16 Uhr bis Sonntag, 14 Uhr wird der südliche Teil der Außenalster sowie die Binnenalster zudem für den Boots- und Schiffsverkehr gesperrt. Dazu gehören zum Beispiel auch Kanus, Ruder- und Segelboote. Freizeitsportler müssen sich somit auf den nördlichen Bereich der Außenalster beschränken.

Foto: Getty Images for IRONMAN
Foto: Getty Images for IRONMAN

„Als Veranstalter sind wir bemüht, die Beeinträchtigung für die Anwohnerinnen und Anwohner auf ein Minimum zu reduzieren“, hieß es vom Veranstalter des Ironmans. „Trotzdem liegt es in der Natur der Sache, dass eine solche Großveranstaltung nicht gänzlich ohne verkehrliche Einschränkungen durchführbar ist.“

Hamburger können sich bei dem Veranstalter per Mail (traffic@ironman.com) oder bis Samstag, 27. Juli über das eingerichtete Verkehrsinformationstelefon (0163 – 98 74 155) über die Straßensperrungen informieren. Zudem sind viele Informationen online einsehbar. Am Renntag informiert zwischen 8 und 16 Uhr die Verkehrshotline der Polizei (040 – 428 65 65 65).

Blaualgen: Schwimmen in der Alster noch nicht sicher

Am Freitagnachmittag gab Oliver Schiek, Cheforganisator des Ironman Hamburg, nun auch bekannt, dass die Schwimmetappe des Triathlons wie geplant in der Alster stattfinden kann. Donnerstag hatte der Senat noch bekannt gegeben, dass in der Binnen- und Außenalster aufgrund der warmen Temperaturen eine Vermehrung von Blaualgen zu verzeichnen war. Zuletzt lagen die Werte stellenweise über dem Warnwert des Umweltbundesamts, aber noch deutlich unter der empfohlenen Alarmstufe, ab der Badeverbote ausgerufen werden. Von der Behörde sei nun aber grünes Licht für das Schwimmen in der Alster gegeben worden.

Im vergangenen Jahr war aufgrund zu hoher Blaualgenkonzentration das Schwimmen des Triathlons ausgefallen. Blaualgen sind eigentlich Cyanobakterien, die Toxine produzieren und bei Menschen Körperreaktionen wie Hautreizungen oder Übelkeit und Erbrechen hervorrufen können. Beim Ironman Hamburg 2018 mussten die Sportler deshalb eine weitere Laufstrecke absolvieren.

Anmerkung: In einer früheren Version des Artikels hieß es, dass es derzeit noch unklar ist, ob das Schwimmen stattfindet oder nicht. Der Abschnitt des Artikels wurde aktualisiert. 

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