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Die Eimsbütteler Polizei im Einsatz: Im Durchschnitt müssten Polizisten im Bezirk 2025 nicht so oft raus wie im Jahr davor.
Die Eimsbütteler Polizei im Einsatz: Im Durchschnitt müssten Polizisten im Bezirk 2025 nicht so oft raus wie im Jahr davor. Archivfoto: Tim Eckhardt
Kriminalstatistik

Im Hamburg-Vergleich: In Eimsbüttel werden weniger Straftaten aufgeklärt

Eimsbüttel bleibt Schlusslicht bei der Aufklärungsquote von Verbrechen. Bei Straftaten insgesamt steht der Bezirk hamburgweit im unteren Mittelfeld.

Von Jasper Karin

Nur 39,6 Prozent aller erfassten Straftaten wurden 2025 in Eimsbüttel aufgeklärt – die schlechteste Quote in ganz Hamburg. Dabei nahmen die Straftaten im Vergleich zu 2024 um 5,2 Prozent ab. 17.563 Straffälle erfasste die Polizei im Bezirk Eimsbüttel. Das geht aus dem Stadtteilatlas 2025 hervor.

Im hamburgweiten Vergleich ist man damit im Mittelfeld. Nur in den Bezirken Harburg und Bergedorf gab es weniger Straftaten. Mit 8.345 Fällen stellen Diebstähle den größten Anteil der Straftaten in Eimsbüttel.

In diesem Stadtteil kam es zu den meisten Straftaten

Im Bezirk Eimsbüttel verzeichnet der gleichnamige Stadtteil die meisten Straftaten. Dort wurden vergangenes Jahr 3.514 Fälle registriert. In Hoheluft-West gab es mit 691 Fällen die wenigsten.

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Im Bezirk wurden letztes Jahr 1.680 Fälle von Körperverletzung erfasst. Davon fielen 406 unter schwere Körperverletzungen. Auch hier führt der Stadtteil Eimsbüttel die Statistik mit 68 erfassten Fällen an.

Niendorf: Hochburg der Ladendiebstähle

Außerdem wurden weniger Ladendiebstähle erfasst als noch 2024. 1.174 Fälle verzeichnete die Polizei – das sind etwa 13 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Auffällig ist: In Niendorf gab es mehr als doppelt so viele Fälle als in jedem anderen Eimsbütteler Stadtteil. 442 Ladendiebstähle listet die Statistik.

Schwierig aufzuklären waren „Wohnungseinbruchdiebstähle“, also Einbrüche, die mit einem Diebstahl verknüpft waren. Nur in sechs Prozent der 416 Fälle fand die Polizei einen Tatverdächtigen – bei Delikten in Hoheluft-West, Lokstedt und Niendorf keinen Einzigen.

Drogenkonsum – eine Medaille mit zwei Seiten

Die Drogendelikte in Eimsbüttel nahmen 2025 insgesamt ab. Im Bezirk wurden 252 Fälle registriert. Das sind 12 Prozent weniger als 2024. Der Stadtteil Eimsbüttel führt die Statistik mit 67 erfassten Straftaten an.

Die Polizei unterteilt die Wertung in Konsum- und Schmuggeldelikte. Es fällt auf: Die Konsumdelikte nahmen deutlich ab – der erfasste Schmuggel nahm jedoch deutlich zu. 46 Fälle von Drogenschmuggel erfasste die Polizei 2025 im Bezirk. Das sind 44 Prozent mehr als im Jahr davor. Die erfassten Konsumdelikte sanken um etwa 42 Prozent auf 108 Fälle.

Fahrraddiebstähle wurden weniger

Eine positive Nachricht: Die Zahl der erfassten Fahrraddiebstähle in Eimsbüttel nahm vergangenes Jahr um 20 Prozent ab. 1.772 Fälle verzeichnet die Statistik. Im hamburgweiten Ranking rutscht Eimsbüttel damit einen Platz nach oben und gehört somit nicht mehr zu Hamburgs drei schlechtplatziertesten Bezirken.

Auch die Autodiebstähle wurden weniger. Die erfassten Fälle halbierten sich im Vergleich zum Vorjahr. 103 Autos wurden im Bezirk Eimsbüttel geklaut. Mit jeweils 15 erfassten Fällen führen die Stadtteile Niendorf, Schnelsen, Eidelstedt und Stellingen diese Statistik an.

Asyldelikte steigen – aber werden aufgeklärt

Außerdem erfasste die Statistik 200 Fälle, in denen im Bezirk Eimsbüttel gegen das Asylgesetz, das Aufenthaltsgesetz oder das Freizügigkeitsgesetz der EU verstoßen wurde. Das waren 36 Prozent mehr als 2024. Allerdings wurden 99 Prozent aller erfassten Verstöße aufgeklärt.


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