Anzeige
Aktualisiere Standort ...
Standort konnte nicht ermittelt werden. Aktiviere deine Standortfreigabe.
Standort wurde erfolgreich ermittelt.
FOTO: Frederika Hoffmann
Magazin #18

MOBILITÄT

EDITORIAL: IM VERKEHRSFLUSS DER ZEIT

Hamburg Eimsbuettel Editorial Vanessa Leitschuh

Sie sind dreckig, laut und eng: Wo sonst ist der Kampf um den begrenzten Raum der Stadt spürbarer als auf den Straßen? Wie ein Kleinkrieg fühlt es sich zuweilen an – oder vielmehr wie „das Gemetzel des Guerilla-Kriegs, das wir euphemistisch Verkehr nennen“? So beschrieb der Soziologe Helmut Schelsky in den siebziger Jahren die Situation auf Deutschlands Straßen.

Seitdem hat sich viel getan. Die Zahl der Verkehrstoten ist gesunken, die Straßen sind sicherer geworden. Und dennoch: Alle 2,5 Stunden stirbt in Deutschland ein Mensch an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Was also tun? Wie kann die Mobilität von morgen aussehen? Flugtaxis, Lastendrohnen oder zurück zur Straßenbahn?

Ganz so weit können wir nicht in die Zukunft schauen, aber wir haben Eimsbüttels Entscheider gefragt, was sich in den nächsten Jahren auf den Straßen ändern soll. Denn in einem wachsenden Bezirk wie Eimsbüttel wird es eng mit der Zeit.
Kaum eine andere Stadt platzt mehr aus allen Nähten als die japanische Hauptstadt Tokio. „Von Japan lernen!“, forderten Politiker schon in den achtziger Jahren. Deshalb haben wir einen Blick nach Fernost gewagt. Unsere Autorin Annika Demgen hat drei Jahre in Japan gelebt, bevor sie im letzten Jahr nach Eimsbüttel zurückgekehrt ist. Welche Mobilitätslösungen kann sich Eimsbüttel abschauen? Und wie muss die Mobilität in einer Stadt organisiert sein, damit wir gerne in ihr leben und weder uns noch die Umwelt gefährden?

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

Im Namen der Redaktion

Vanessa Leitschuh

Alle Plus-Artikel im Überblick:

Verwandter Inhalt

Die Firma „Interspiro“ stellt Schutzkleidung her – und ist in Corona-Zeiten gefragt wie nie. Ein Besuch bei Geschäftsführer André Jänicke in Eidelstedt.

Das Büro der Grünen in der Methfesselstraße wurde mit einem Graffiti beschädigt. Die Polizei vermutet einen politischen Hintergrund.

Hamburgs einziges Katzencafé kann nur noch durch Spenden seiner Kunden überleben. Die halten dem Katzentempel die Treue, nach wenigen Tagen ist die Hälfte des Spendenziels erreicht. Doch niemand weiß, wann der Shutdown gelockert wird. Geschäftsführerin Rilana Rentsch macht sich große Sorgen.

Während viele wegen des Coronavirus ihre Läden schließen mussten, wagt Sören Korte den Schritt in die Selbstständigkeit. Mitte April eröffnet er seine Brotmanufaktur in der Weidenallee. Dabei verfolgt er ein ungewöhnliches Konzept.

-

Eppendorfer Weg 166
20250 Hamburg

Eimsbüttel+

30 Tage für 0,00 €

Dein Premium-Journalismus für Eimsbüttel.

Jetzt kostenlos testen