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Auf dem Dach der Präsidialverwaltung der Universität Hamburg ist jetzt eine PV-Anlage im Betrieb. Foto: Sarah Jaskulski
Auf dem Dach der Präsidialverwaltung der Universität Hamburg ist jetzt eine PV-Anlage im Betrieb. Foto: Sarah Jaskulski
Solarstrom

„Turbo“ gestartet: Mehr PV-Anlagen auf städtischen Dächern

Für ein grünes Hamburg: In Zukunft sollen mehr Photovoltaikanlagen auf städtischen Dächern installiert werden. Den Anfang macht ein Gebäude der Universität Hamburg.

Von Sarah Jaskulski

Eine gute Kooperation, ein straffer Zeitplan und viel Ökostrom: Auf einer Pressekonferenz am Freitag stellten die Immobiliengesellschaft der Stadt, Sprinkenhof, und HEnW KommunalEnergie, ein Tochterunternehmen der Hamburger Energiewerke, ihr bislang größtes gemeinsames Projekt vor: die neue Photovoltaikanlage auf dem Dach der Präsidialverwaltung der Universität Hamburg.

„Turbo”-Produktion von zukünftigen PV-Anlagen

Bisher sei der Ausbau von PV-Anlagen auf städtischen Dächern in Hamburg eher langsam angelaufen. Grund dafür waren verschiedene Hürden, zum Beispiel der Denkmalschutz. Jetzt beginne man jedoch mit der Serienproduktion der Anlagen, erklärten Vertreter von Sprinkenhof und HEnW KommunalEnergie. Künftig soll alle ein bis zwei Wochen eine neue PV-Anlage auf den städtischen Dächern Hamburgs in Betrieb gehen.

Die Planungen für die neue Anlage auf dem Dach der Universitätsverwaltung hatten 2024 begonnen. Die Anlage kann ungefähr 66 Haushalte mit grüner Energie versorgen.

Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg

Laura-Marie Edinger-Schons, Nachhaltigkeitsbeauftragte an der Universität Hamburg, bedankte sich bei der Pressekonferenz für die gute Zusammenarbeit. Der Universität sei das Erforschen und Lehren von Nachhaltigkeit genauso wichtig wie die eigene Umsetzung am Campus.

Bei einer Anlage soll es daher nicht bleiben. Weitere Dächer wurden bereits auf ihre Eignung für Photovoltaik geprüft, sodass die Grundlage für den weiteren Ausbau geschaffen wurde.

Eigener Nachwuchs in der Solartechnik

Für Großprojekte wie dieses seien viele Arbeitskräfte erforderlich, so die Hamburger Energiewerke vor Ort. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, investiert das Unternehmen in eigenen Nachwuchs. Seit 2023 bildet das Unternehmen Industrieelektriker mit einer Zusatzausbildung als Solarteure aus.


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