Anzeige
Aktualisiere Standort ...
Standort konnte nicht ermittelt werden. Aktiviere deine Standortfreigabe.
Standort wurde erfolgreich ermittelt.
Illegales Autorennen: Die Kontrollgruppe "Autoposer" hat einen PKW aus dem Verkehr gezogen. Symbolfoto: Niklas Heiden
Polizeikontrolle

Mercedes nach illegalem Autorennen beschlagnahmt

Die Kontrollgruppe „Autoposer“ der Polizei Hamburg hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen Mercedes beschlagnahmt. Das Fahrzeug war zuvor an einem illegalen Autorennen beteiligt.

Von Max Gilbert

Am frühen Sonntagmorgen fiel den Beamten der Kontrollgruppe „Autoposer“ ein hochmotorisierter PKW auf. Der mit 585 PS ausgestattete Mercedes E63s AMG fuhr „laut und schnell“ die Sechslingspforte in Hohenfelde entlang.

Die zivile Polizeistreife beobachtete daraufhin, wie sich der Mercedes mit einem anderem Auto beim Anfahren mehrerer Ampeln immer wieder kurze Rennen lieferte.

Foto: Anja von Bihl

Messerstecherei in der Osterstraße

Bei einem Streit an der Osterstraße am Mittwochabend gerieten drei Männer in Streit und stachen gegenseitig aufeinander ein. Dabei kam es zu einem Schwer- und zwei Leichtverletzten.

Polizei beobachtet illegales Autorennen

Laut Polizei beschleunigten die beiden Raser im Bereich der Edmund-Siemens-Allee auf bis zu 115 Stundenkilometer. Auf Höhe von Bundesstraße und An der Verbindungsbahn fuhr der Mercedes AMG über die dortige durchgezogene Fahrbahnlinie und zog in den Gegenverkehr.Die entgegenkommenden Fahrzeuge mussten stark abbremsen, um einen Unfall zu verhindern.

Auf der Schäferkampsallee, direkt vor dem U-Bahnhof Schlump, konnte das etwa 100.000 Euro teure Fahrzeug von den Polizeibeamten angehalten werden. Bei der anschließenden Überprüfung des Fahrers stellte sich heraus, dass der 28-Jährige bereits im Juli dieses Jahres mit einem Ferrari an einem illegalen Rennen beteiligt gewesen war. Bereits damals ermittelte die Polizei wegen einer Ordnungswidrigkeit gegen den Fahrer. Dieses Mal könnte es den jungen Mann jedoch empfindlicher treffen.

Verzögerung bei den A7-Bauarbeiten in Schnelsen

Die Arbeiten am A7 Lärmschutztunnel in Schnelsen werden wegen Sicherheitsanforderungen um mindestens sechs Monate verzögert, teilt die Betriebsgesellschaft "Via Solutions Nord" mit. Der Deckel in Schnelsen ist Teil des A7-Ausbauprojekts zwischen Bordeshom und Hamburg.

Mercedes könnte eingezogen werden

Da bei diesem Vergehen auch eine Gefährdung, durch das Fahren in den Gegenverkehr, vorliegt, muss der Raser mit Führerscheinentzug und einer Geld- oder Freiheitsstrafe rechnen. Auch seinen, vorerst von der Polizei sichergestellten, Mercedes könnte der Fahrer bald komplett los sein:

„Da der Fahrer auch gleichzeitig Halter ist, wird geprüft ob das Fahrzeug als Tatwaffe eingesetzt wurde. Dann würde der PKW eingezogen werden“, so ein Pressesprecher der Polizei.

Der Fahrer des anderen Autos konnte entkommen, auch gegen ihn wird nun ermittelt. Die Kontrollgruppe „Autoposer“ geht seit Herbst dieses Jahres verstärkt gegen Raser vor, um, nach Aussage der Polizei, die Sicherheit auf Hamburgs Straßen zu erhöhen.

 

Verwandter Inhalt

Für den Mord an seiner 22-jährigen Nachbarin muss ein 35-Jähriger lebenslang ins Gefängnis. Er hatte sie vergangenes Jahr in der Amandastraße gewaltsam getötet.

Am 18. April reißen drei Zivilpolizisten den Schwarzen Altenpfleger John H. im Veilchenweg von seinem Fahrrad. Er besucht Patienten – sie halten ihn für einen Drogendealer.

John H. hat Polizeigewalt in Eimsbüttel erfahren. Der Einsatz belastet den Altenpfleger auch Wochen später schwer. Für die handelnden Beamten hat er noch keine Konsequenzen.

Vintage Kleider suchen neues Zuhause: Im Stellinger Weg hat mit „Fabulously Old Things“ ein neuer Secondhand-Laden eröffnet.

-
Neu im Stadtteilportal
Cryosizer Club HH1

Hoheluftchaussee 77
20253 Hamburg

Eimsbüttel+

30 Tage für 0,00 €

Dein Premium-Journalismus für Eimsbüttel.

Jetzt kostenlos testen