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Die Verkehrsführung auf der Kieler Straße sorgt derzeit für viele Unfälle an der A7-Auffahrt. Archivfoto
Bezirkspolitik fordert Maßnahmen

Täglich Unfälle an der A7-Auffahrt Stellingen

Im Zuge des Ausbaus der A7 wurde die Verkehrsführung auf der Kieler Straße in Richtung Autobahn-Auffahrt Stellingen geändert. Seitdem passieren dort vier bis sechs Unfälle – täglich. Das soll sich nach dem Willen der Bezirksversammlung Eimsbüttel ändern.

Von Matthias Berger

Wer über die Kieler Straße zur Autobahn-Auffahrt Stellingen fährt, weiß, wie unübersichtlich die Verkehrssituation dort ist. Die beiden linken Spuren führen wegen der Bauarbeiten auf die A7 Richtung Norden, nach Süden geht es über die rechte Spur. Seit der Änderung der Verkehrsführung passieren in diesem Bereich nach Angaben der Polizei täglich vier bis sechs Unfälle.

Die Bezirksversammlung Eimsbüttel fordert deshalb Sicherungsmaßnahmen, um den Unfallschwerpunkt zu entschärfen. Die Vorsitzende der Bezirksversammlung, Mechthild Führbaum (SPD), soll sich bei der zuständigen Fachbehörde für entsprechende Maßnahmen einsetzen.

Gefahr durch verspätete Fahrspurwechsel

Nach Vorstellung der Fraktionen handelt es sich dabei um Absperrelemente. So könnten Wendesperren wie in der Grindelallee den verspäteten Fahrspurwechsel unterbinden. Zudem muss aus Sicht der Bezirksversammlung verhindert werden, dass Autofahrer kurz vor der Verengung von der mittleren auf die rechte Spur Richtung Eidelstedt wechseln können. Dafür muss die Absperrung aus Sicht der Politiker „effektiver positioniert werden“.

Tatsächlich ist zu beobachten, dass sich viele Autofahrer aus Gewohnheit zunächst falsch einordnen. Bei dem dann folgenden spontanen Fahrspurwechsel kommt es häufig zu brenzligen Situationen. Und wie die Statistik der Polizei zeigt, auch immer wieder zu Unfällen.

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