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Symbolfoto Feuerwehr Foto: Max Gilbert
Unfall auf der Edmund-Siemers-Allee: Die Polizei ermittelt gegen die Fahrerin. Symbolfoto: Max Gilbert
Edmund-Siemers-Allee

Erneut Unfall zwischen Linienbus und PKW am Dammtor

Der Verkehrsunfall ereignete sich am Samstagnachmittag auf Höhe des Hauptgebäudes der Universität Hamburg. Grund für den Zusammenstoß war ein Wendemanöver. Es ist nicht der erste Unfall dieser Art.

Von Max Gilbert

Am Samstagnachmittag gegen 16:30 Uhr hat sich auf der Edmund-Siemers-Allee in der Nähe des Bahnhofs Dammtor ein Unfall zwischen einem PKW und einem Linienbus ereignet. Die 20-jährige Unfallverursacherin fuhr mit ihrem Audi auf der linken Fahrspur in Richtung Grindelallee.

Laut Polizei wechselte sie von dort auf die Busspur in der Fahrbahnmitte, um zu wenden. Dabei übersah die Fahrerin den ebenfalls stadtauswärts fahrenden Bus der Linie 5. Der Busfahrer leitete eine Notbremsung ein, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern.

Beide Fahrer bleiben unverletzt

Bei dem Unfall wurden acht Personen leicht verletzt. Drei Personen kamen zur Behandlung in ein Krankenhaus, konnten dieses jedoch nach kurzer Zeit wieder verlassen. Der 41-jährige Busfahrer sowie die Fahrerin des Audi blieben unverletzt. Die Polizei ermittelt nun gegen die Fahrerin des PKW. Vor zwei Monaten kam es auf der Edmund-Siemers-Allee bereits zu einem ähnlichen Verkehrsunfall.

(V. l. n. r.) Ariane Lettow, Stevie Schmiedel, Nils Pickert und Gina Nicolini. Foto: Fabian Hennig

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Edmund-Siemers-Allee: Nicht der erste Unfall zwischen Linienbus und PKW

Zwischen 2014 und 2016 kam es auf den Abschnitten Grindelallee und Edmund-Siemers-Allee zu insgesamt 26 Verkehrsunfällen. Bei 20 dieser Vorfälle handelte es sich um Unfälle mit Busbeteiligung. Bei diesen Unfällen gab es insgesamt 14 leichtverletzte und einen schwerverletzten Beteiligten. Allein bei den beiden Unfällen dieses Jahres gab es insgesamt elf Verletzte.

Die Polizei habe diese Verkehrsabschnitte als „Unfallhäufungsstellen“ identifiziert, so Polizeipressesprecherin Evi Theodoridou. Weitere Maßnahmen seien allerdings im Abschnitt Edmund-Siemers-Allee „nicht geplant.“ Der Grund dafür sei, dass Verkehrsmaßnahmen wie Leitborder, wie im Abschnitt Grindelallee eingesetzt, auch nicht effektiv Unfälle verhindern würden.

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