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Top und Flop
Foto: Vanessa Leitschuh
Magazin #19

Unser Top & Flop für Eimsbüttel

Top

Behzad Safari, Inhaber des "Filmraums" und Organisator des "Open Air Kinos Eimsbüttel". Foto: Catharina Rudschies
Behzad Safari, Inhaber des „Filmraums“ und Organisator des „Open Air Kinos Eimsbüttel“. Foto: Catharina Rudschies

Verdient: Filmraum gewinnt Kinopreis

Das kleine Programmkino in der Müggenkampstraße ist mit dem Hamburger Kinopreis 2020 ausgezeichnet worden. In der Kategorie „Die Unkonventionellen” hat der FilmRaum die Preisverleiher Filmförderung Hamburg/Schleswig-Holstein und Kulturbehörde überzeugt. Er zeige, was Kino kann: „Brücken bauen und verbinden.” Nicht zuletzt durch das Open-Air-Kino im letzten Sommer. Dafür erhält das Eimsbütteler Kino nun 3.000 Euro Preisgeld. Um die Kinos während der Krise zu unterstützen, haben die Initiatoren die Verleihung des Kinopreises vom Spätsommer auf Mitte Mai vorgezogen.


Flop

Die Anwohner erinnern mit Blumen an Renata Reha Drehmel. Foto: Holger Artus
Die Anwohner erinnern mit Blumen an Renata Reha Drehmel. Foto: Holger Artus

Verschmutzt: Anschlag auf Stolperstein

Anfang April haben Unbekannte einen Stolperstein in der Gärtnerstraße mit roter Farbe beschmutzt und ihn so unkenntlich gemacht. Wer mit welchem Motiv dahinter steckt, ist unklar. Das war bereits der dritte Anschlag auf den Gedenkstein: Im September 2019 wurde der frisch verlegte Stein erstmals beschädigt. Kurz darauf rissen Unbekannte ihn komplett heraus. Die Bezirksversammlung vermutete damals einen antisemitischen Hintergrund. Der Stolperstein erinnert an die Jüdin Renata Reha Drehmel, die in der Gärtnerstraße 117 gewohnt hatte und 1943 im Jüdischen Krankenhaus Berlin starb.

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Allein auf eine Demo zu gehen, kostet manchmal Überwindung. Die Omas gegen Rechts aus Eimsbüttel gehen deshalb gemeinsam.

Am Samstag findet eine Demonstration der sogenannten PRÜF-Initiative statt. Die “Omas gegen Rechts” aus Eimsbüttel haben dafür eine besondere Idee.

An der Fassade des Bezirksamts Eimsbüttel war gestern Nacht ein großes Herz zu sehen. Mit der Aktion will das Bezirksamt einen Eimsbütteler Verein unterstützen.

Tchibo möchte mitten in Eimsbüttel ein neues Kaffeebar-Konzept ausprobieren. Zum Auftakt wurden die Scheiben beschmiert.

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