Aktiv werden: Zivilcourage im hvv
Anlässlich des Tages der Zivilcourage startete der hvv eine Kampagne, um auf das Thema aufmerksam zu machen. In den nächsten Wochen stehen deshalb Hinsehen, Hinhören und Handeln im Vordergrund.
Von Nina FreierDer Bahnhof Dammtor ist wie immer gut besucht, überall versuchen Leute, schnell von A nach B zu kommen. Zwischen ihnen Menschen in roten T-Shirts. Als Teil des hvv-Teams verteilen sie Karten, auf denen fünf Tipps „Gemeinsam für Zivilcourage“ stehen. Es geht um Achtsamkeit im ÖPNV.
Rote Linien als Symbol
Der Hamburger Verkehrsverbund (hvv) hat 2024 die Initiative „Sicher unterwegs im hvv“ ins Leben gerufen. Diese thematisiert Sicherheitsaspekte im hvv-Netz. Anlässlich des Tages der Zivilcourage am 19. September brachte der hvv an besonders hoch frequentierten Bahnstationen wie Dammtor, Landungsbrücken oder der Sternschanze rote Linien an. Auf den roten Linien steht der Spruch: „Zugang zum hvv nur mit Haltung und Hilfsbereitschaft.“ Die roten Beschriftungen sollen nun für zwei Wochen hängen bleiben. Die Kampagne wurde von der Marketing-Agentur Jung von Matt entwickelt.
„Die rote Linie soll eine Grenze gegen Gleichgültigkeit markieren. Wir möchten damit alle Fahrgäste einladen, im entscheidenden Moment hinzusehen und Mitmenschen nicht allein zu lassen“, heißt es von Anna-Theresa Korbutt, der Geschäftsführerin des hvv.
Handlungssicherheit stärken
Die roten Linien seien Teil einer sechswöchigen Kampagne rund um das Thema Zivilcourage. Ziel sei es, über das Verhalten im Alltag und in Gefahrensituationen aufzuklären. Dabei gehe es um die zentrale Frage, wie jeder Einzelne zu einem friedlichen Umfeld beitragen könne. Auch Sicherheitsfunktionen wie Notsäulen und SOS-Knöpfe im hvv-Netz spielen eine Rolle. Digital wird die Aktion auf der Webseite mit Videos begleitet.

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