Anzeige
Aktualisiere Standort ...
Standort konnte nicht ermittelt werden. Aktiviere deine Standortfreigabe.
Standort wurde erfolgreich ermittelt.
Sportsenator Andy Grote begrüßt die Entscheidung, mehr Zuschauer im neu eröffneten Stadion zuzulassen. Foto: Marianne Bruhns
Tennisturnier am Rothenbaum

Bis zu 2.300 Besucher für die „Hamburg European Open“ zugelassen

Tennisfans dürfen sich freuen: Für das traditionsreiche Profiturnier am Rothenbaum wurde die Corona-bedingte Begrenzung von 1.000 Zuschauern aufgehoben.

Von Sandra Troglauer

Zwischen dem 19. und 27. September findet die 114. Auflage des Turniers am Rothenbaum statt. Bisher waren aufgrund des Coronavirus nur 1.000 Zuschauer zugelassen. Nachdem der Veranstalter ein umfangreiches Schutzkonzept vorgelegt hatte, genehmigten das Sportamt, die Gesundheitsbehörde und das Bezirksamt Eimsbüttel 1.300 weitere Besucher.

Anzeige

Mehr Besucher nur im Ausnahmefall

Erst am vergangenen Dienstag kündigte der Hamburger Senat Lockerungen an. Die neue Sonderregelung macht Stadionveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen wieder möglich. Sie kommt allerdings nur bei Stadien mit mindestens 10.000 Sitzplätzen an der frischen Luft infrage.

Wie Sozialministerin Melanie Leonhard betonte, sind die Veranstalter zur Vorlage eines entsprechenden Hygienekonzepts verpflichtet. Die Zulassung von mehr Besuchern richtet sich nach den aktuellen Infektionszahlen. Wichtig sei, „dass die Veranstaltungen von herausragender bundesweiter Bedeutung sein müssen“. Welche Events zu dieser Kategorie zählen, prüft die Stadt im Einzelfall.

Bundesligaspiele sind als regelmäßige Sportveranstaltungen von der Sondergenehmigung ausgeschlossen. Dies gilt auch für Spiele im Volksparkstadion mit rund 42.500 Sitzplätzen. Erst bei einem bedeutsamen Ereignis wie dem Pokal-Finale könne eine Ausnahme in Erwägung gezogen werden.

Einziges „ATP“-Turnier in Deutschland

Das Herrenturnier in Hamburg ist Teil der weltweiten ATP-Tour. Aufgrund der Corona-Pandemie entfielen bereits mehrere Turniere im Ausland. Auch der Wettkampf am Rothenbaum hätte bereits im Juli stattfinden sollen. Hamburgs neue Regelung ermöglicht das einzige diesjährige deutsche Tennisturnier der Profitouren ATP und WTA

Slider image

Das Tennisstadion am Rothenbaum wurde vorletzte Woche neu eröffnet. Foto: Marianne Bruhns

Slider image

Unter anderem wurde der Eingangsbereich saniert. Foto: Marianne Bruhns.

Slider image

Auch der Walk-of-Champions ist neu. Foto: Marianne Bruhns

Sportsenator Andy Grote begrüßte die erstmals genehmigte Ausnahme: „Die vom Senat getroffene Entscheidung ist ein wichtiges Signal. Wir konnten einen weiteren Schritt hin in Richtung Normalität im Sport tun – besonnen und verantwortungsvoll.“

Das Stadion am Rothenbaum erwartet in den kommenden Tagen fünf Top-Ten-Spieler und sieben weitere Top-20-Akteure. Der Weltranglistenfünfte Daniil Medvedev aus Russland, Stefanos Tsitsipas aus Griechenland und Matteo Berrettini führen die Entry List an. Wer nächste Woche gewinnt, erhält 500 Weltranglistenpunkte. Moderator Johannes B. Kerner wird die European Open kommentieren.

Schutzmaßnahmen bei den „European Open“

Die Besucher können nur Sitzplätze im Center Court reservieren, da die Bänke auf den Nebenplätzen nicht nummeriert sind. Die Karten sind nur personalisiert im Vorverkauf zu erwerben. Um einen größeren Besucherandrang zu vermeiden, gliedert das Stadion den Einlass nach Time-Slots. Die Zuschauer sind dazu verpflichtet, eine Maske zu tragen, solange sie sich nicht auf ihren Sitzplätzen befinden. Alle begleitenden Veranstaltungen und Verkaufsstände entfallen.

Modernisierung des Stadion am Rothenbaum

Pünktlich zu den Hamburg European Open eröffnete Andy Grote vorletzte Woche das modernisierte Stadion am Rothenbaum. Er deutete die Neueröffnung von Deutschlands größtem Tennisstadion mit 10.000 Sitzplätzen als ein „starkes Signal des Aufbruchs“. Die Stadt Hamburg beteiligte sich mit einer Million Euro an der Dachsanierung.

Eimsbüttel+

Weiterlesen

Das Coronavirus in Hamburg: Wir informieren euch über aktuelle Fallzahlen und Entwicklungen für Eimsbüttel.

In Eimsbüttel kursieren Flugblätter mit zweifelhaften Aussagen zur Corona-Pandemie. Ähnliches ereignete sich vergangene Woche in Berlin.

Der Hamburger Senat hat weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens beschlossen. Die Regeln treten am Montag in Kraft – darunter eine Einschränkung für private Treffen.

Das Inklusionunternehmen „Osterkuss“ liefert Catering aus – dann lässt Corona die Umsätze einbrechen. Mit ihrem neuen Projekt „Futterluke“ bringen sie ihr Essen jetzt aus dem Fenster an die Gäste.

-
Neu im Stadtteilportal
Heemann

Eppendorfer Weg 159
20253 Hamburg

Eimsbüttel+

30 Tage für 0,00 €

Dein Premium-Journalismus für Eimsbüttel.

Jetzt kostenlos testen