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Anne-Sophie Rathjen schießt das erste Tor auf dem ETV Chairhockey Turnier. Foto: Sophia Kleiner. Foto: Sophia Kleiner
Anne-Sophie Rathjen schießt das erste Tor auf dem ETV-Chairhockey-Turnier. Foto: Sophia Kleiner
ETV

Chairhockey-Turnier: Auf Bürostühlen durch die Halle

Hockey spielen und auf dem Bürostuhl sitzen: Der ETV veranstaltete am Freitag sein erstes Chairhockey-Turnier. Damit bereitet sich der Verein für die deutsche Meisterschaft im Chairhockey 2021 vor.

Von Sophia Kleiner
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Bürostühle, Hockeyschläger und Kostüme: In der ETV-Sporthalle fand am vergangenen Freitag ein sportlicher Wettkampf der besonderen Art statt. Beim ersten ETV-Chairhockey-Turnier der Mitarbeiter trafen „Stuhl & the Gang“, „Chairnobyl“ und „Die Drei von der Tankstelle“ aufeinander. Die Teams traten im Hockey gegeneinader an, saßen dabei aber auf Bürostühlen.

Gewonnen haben „Die Drei von der Tankstelle“ mit Anne-Sophie Rathjen (Studio-Mitarbeiterin), Moritz Braun (Finanzvorstand ETV) und Dennis Neumann (Campus für Bildung und Sport). Das Turnier war aber vor allem Vorbereitung für die Deutschlandmeisterschaft, zu der die drei Mannschaften gemeinsam wollen.

„Stuhl & the Gang“, „Chairnobyl“ und „Die Drei von der Tankstelle“ vor dem ETV-Chairhockey-Turnier. Foto: Sophia Kleiner

Vom Badminton zum Chairhockey

Die ETV-Mitarbeiter hatten nach einer sportlichen Aktion gesucht. Zuvor waren sie bereits alle gegen den Badminton-Spieler und ETV-Finanzvorstand Braun in seiner Paradedisziplin angetreten. Die nächste sportliche Herausforderung wollten sie gemeinsam angehen. PR-Referentin Friederike van der Laan hatte online Chairhockey-Videos gesehen und die anderen mit der Idee angesteckt.

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In die 80er mit „Stuhl & the Gang“. Foto: Sophia Kleiner

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„Die Drei von der Tankstelle“ stoßen auf ein gutes Spiel an. Foto: Sophia Kleiner

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„Chairnobyl“: Ihre Bewegungen haben Strahlkraft. Foto: Sophia Kleiner„Chairnobyl“: Ihre Bewegungen haben Strahlkraft. Foto: Sophia Kleiner

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Schiedsrichterin Stefanie Wüpper. Foto: Sophia KleinerSchiedsrichterin Stefanie Wüpper. Foto: Sophia Kleiner

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Alle zum Ball. Foto: Sophia Kleiner

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Torwart Lena Dannenberg. Foto: Sophia Kleiner

„Ziel ist es, möglichst schnell an den anderen vorbei zum Tor zu kommen“, lacht Lea Dannenberg. Sie ist Auszubildende beim ETV und spielt im Team „Stuhl & the Gang“. Wie in jedem Spiel gebe es aber auch beim Chairhockey Regeln: Während des Spiels müssen die Spieler auf dem Schreibtischstuhl sitzen bleiben. Sie dürfen den Ball zwar mit dem Fuß stoppen, aber nicht schießen, erklärt Dannenberg.

Gegen die Regeln verstößt, wer den Bürostuhl seines Gegners festhält, umwirft oder den Hockeyschläger vom Boden nimmt und in der Luft hält. Schiedsrichterin Stefanie Wüpper (Leiterin der Kindersportschule und Sportkoordination) achtete darauf, dass dies nicht passiert. „Wer eine Regel bricht, muss stoppen und wird zehnmal mit dem Bürostuhl im Kreis gedreht“, erklärt Dannenberg.

Die Entstehung des Bürostuhlhockeys

Am Freitag war Wüpper mit den Regelverstößen aber nicht so streng, denn Gewinnen war Nebensache. Die drei Teams werden 2021 gemeinsam bei den „German Chair-Hockey Masters“ antreten. Das Turnier am Freitag war eine erste Übung für die Deutschlandmeisterschaft, zuvor hatten die Spieler noch nie Bürostuhlhockey gespielt. Im Probetraining dauerte eine Partie nur sieben Minuten, anstelle der üblichen zehn Minuten. Auch das Feld ist üblicherweise größer.

Die Sportart ist noch jung und 2007 auf einem Firmenjubiliäum entstanden. Weitere Firmen entdeckten Chairhockey für sich und so entstand das „German Chair-Hockey Masters“-Turnier, das 2021 schon zum neunten Mal stattfindet.

Etwa 60 Teams nehmen an dem alle zwei Jahre stattfindenden Turnier teil. Die Mannschaften setzen sich aus Mitarbeitern verschiedener Firmen zusammen: „Büroleute und Sportvereine wie der ETV„, erklärt Dannenberg. Auf dem Event gehe es auch darum, sich mit anderen Unternehmen zu vernetzen: „Das ist eine große Party“, sagt Dannenberg. Das Startgeld werde für einen wohltätigen Zweck gespendet.

Drei Teams, drei Hingucker

Auf das ETV-Mitarbeiterturnier hatten sich die drei Mannschaften vorbereitet: Sie stellten Verkleidungen passend zum Teamnamen zusammen. Team „Chairnobyl“ hatte Strahlkraft, „Die Drei von der Tankstelle“ überzeugten in Blaumännern und genehmigten sich vor dem Spiel einen Kurzen und „Stuhl & the Gang“ brachten die 80er in die Sporthalle.

Kann bei so viel Training noch etwas schief gehen? Sie seien erst am Anfang der Vorbereitung und müssten noch etwas trainieren, lässt Dannenberg das Spiel Revue passieren. Zufrieden ist sie trotzdem: „Es war echt anstrengend. Aber es macht so viel Spaß, dass man die Anstrengung dabei vergisst.“

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