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Die Demo des DGB startete gegen 11 Uhr am Dammtor. Foto: Catharina Rudschies
Tag der Arbeit

DGB-Demo 1. Mai: 7.000 Menschen für ein solidarisches Europa

Der „Deutsche Gewerkschaftsbund“ (DGB) Hamburg hatte am 1. Mai zu verschiedenen Kundgebungen aufgerufen. Bei der DGB-Demo in Eimsbüttel sind etwa 7.000 Menschen für ein solidarisches und gerechtes Europa auf die Straße gegangen.

Von Alicia Wischhusen

Zum Tag der Arbeit am 1. Mai haben in Hamburg mehrere Demonstrationen stattgefunden. Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hatte zu mehreren Protestaktionen unter dem Motto „Europa. Jetzt aber richtig!“ geladen. Die Hauptkundgebung des DGB, mit rund 7.000 Teilnehmern, fand erstmals in der Hamburger DGB-Geschichte in Eimsbüttel statt. Neben zahlreichen Organisationen aus Politik und Kultur waren auch Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher und die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank dabei. Die DGB-Demo verlief laut Polizei friedlich.

Für ein solidarisches und gerechtes Europa

Gegen 11 Uhr startete die Demonstration am Dammtor. Die Route der Demonstranten führte über Grindelallee und Bundesstraße bis zur Osterstraße, an der die Abschlusskundgebung erfolgte. Hier hatte es verschiedene Redebeiträge gegeben, unter anderem vom ver.di-Vorsitzenden Frank Bsirske und der Hamburger DGB-Vorsitzenden Katja Karger. Im Vordergrund der DGB-Demo stand die Forderung nach einem solidarischen und gerechten Europa sowie besseren Arbeitsbedingungen. Bsirske und Karger forderten beide eine Stärkung von Tarifbindung in Deutschland.

Fotostrecke zur DGB-Demo:

Im Hinblick auf die Bezirks- und Europawahlen am 26. Mai bezog Karger außerdem Stellung: „Wir treten Rassismus, Rechtspopulismus und Nationalismus mit Weltoffenheit, demokratischem Engagement und Solidarität entgegen – in den Betrieben und in der Gesellschaft“. Die DGB-Vorsitzende appellierte: „Und deswegen geht wählen.“

Besondere Bedeutung der Europawahl

Anlässlich des Rechtsrucks in der Bevölkerung, komme der Europawahl laut DGB eine besondere Bedeutung zu. Globale Herausforderungen wie der Klimawandel, Flüchtlingsströme und internationale Handelskonflikte könnte ein kleines Land wie Deutschland nicht alleine bewältigen. Ein Schritt zurück zu Nationalismus, wie die AfD es fordere, sei das völlig falsche Signal. „Das ist gemeingefährlich und strunzdumm dazu“, so Bsirske während seiner Rede.

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