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Ein bisher unbekannter Mann soll Kinder auf dem Schulweg angesprochen haben.. (Symbolbild)
Ein bisher unbekannter Mann soll Kinder auf dem Schulweg angesprochen haben. (Symbolbild)
Eidelstedt

Eidelstedter Schulen warnen Eltern: Fremder Mann spricht Schulkinder an

Ein Unbekannter soll ein Mädchen in Eidelstedt aufgefordert haben, in sein Auto zu steigen. Weitere Fälle seien noch nicht bestätigt. Die Polizei und Schulleiter wollen eine Hysterie vermeiden.

Von Sophia Kleiner

In Eidelstedt soll ein Unbekannter Kinder auf dem Schulweg angesprochen haben. Die Polizei spricht in einem Fall von einem „verdächtigen Ansprechen“ und will die Situation in Eidelstedt beobachten.

Die Polizei ist vorsichtig

Unter anderem soll ein Mann eine Schülerin der Ganztagsschule Rungwisch gefragt haben, ob er sie mit dem Auto nach Hause fahren soll. Das Mädchen reagierte nicht darauf und schloss sich anderen Kindern auf dem Nachhauseweg an. Ihre Eltern meldeten den Vorfall der Polizei.

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Zudem soll in weiteren Fällen ein Mann Kinder in Eidelstedt angesprochen haben. Auch die Stadtteilschule Eidelstedt sei in Kontakt mit der Polizei, so die Schulleiterin Claudia Stöver-Duwe.

Eine Sprecherin der Polizei sagt, sie könne bisher nicht bestätigen, dass es sich in anderen Fällen in Eidelstedt um denselben Mann handelt. Im Fall eines kleinen Mädchens habe ein Unbekannter das Kind verdächtig angesprochen, aber nicht bedrängt. Die Aussagen der Kinder in den verschiedenen Fällen seien zum Teil widersprüchlich. Trotzdem will die Hamburger Polizei in den nächsten Tagen in Eidelstedt genauer hinsehen.

Schulen informieren Eltern und Kinder

Die Eidelstedter Schulen haben in Rundschreiben die Eltern und Kinder über die Fälle informiert. Im Gymnasium Dörpsweg sprechen die Klassenlehrer mit den Kindern im Unterricht darüber, wie sie sich in entsprechenden Situationen verhalten sollen. „Die Kinder sollen nicht auf eine Ansprache eingehen, sofort Hilfe holen und die Polizei rufen“, erklärt Cornelius Motschmann, Schulleiter am Gymnasium Dörpsweg.

Erik Eiberger, Schulleiter der Ganztagsschule Rungwisch nimmt den Fall an seiner Schule ernst, warnt aber vor einer Hysterie. „Es ist wichtig, dass wir die Kinder im Unterricht stärken“, erklärt Eiberger. Er rät den Kindern, wenn sie angesprochen werden: „Sie sollen weggehen, sich anderen Kindern anschließen oder zurück in die Schule gehen.“ Es gebe aber keine große Aufregung unter den Kindern. Die Kinder an der Ganztagsschule Rungwisch haben keine Angst, sagt der Schulleiter.

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