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Zwei Grundschulen sollen Schulstraßen bekommen. Foto: Bezirksamt Eimsbüttel
Zwei Grundschulen sollen Schulstraßen bekommen. Foto: Bezirksamt Eimsbüttel
Schule

Sicher zur Schule: Zwei Schulstraßen geplant 

Zwei neue Schulstraßen sollen die Schulwege in Lokstedt sichern. Wann sie eingeführt werden.

Von Sarah Jaskulski

Aufgrund einer gesamtstädtischen Initiative zur Förderung sicherer Schulwege sollen an den beiden Grundschulen Vizelinstraße und Döhrnstraße Schulstraßen entstehen. Geplant ist, die Straßen zu den Bring- und Abholzeiten für den Autoverkehr temporär zu sperren.

Die Umsetzung der Schulstraßen für die beiden Schulen ist laut Bezirksamt für 2027 angedacht. Geplant ist dabei eine Sperrzeit am Morgen von 7:30 bis 8:15 Uhr sowie am frühen Nachmittag.

An der Grundschule Vizelinstraße gibt es bereits seit März 2026 einen sogenannten Schulexpress. Dabei können sich die Schüler an Laufbus-Haltestellen treffen und gemeinsam zur Schule laufen. An der Schule Döhrnstraße ist für den 1. Oktober eine Veranstaltung bezüglich der geplanten Schulstraße geplant. Auch hier gibt es seit dem 16. September einen Schulexpress.

Selbstständigkeit durch Schulstraßen

Die Sperrung soll den Kindern zu Fuß, auf dem Rad oder Roller einen sicheren und selbstständigen Schulweg ermöglichen. Die Sicherheit und Selbstständigkeit seien wichtig für die Gesundheit und die Entwicklung der Kinder. Gleichzeitig könne damit die Verkehrssituation spürbar entlastet werden, so das Bezirksamt.

Elternhaltestellen mit sicherem Aussteigen

Für Kinder, die mit einem Auto zur Schule gefahren werden, sollen sogenannte Elternhaltestellen entstehen. Diese liegen außerhalb des Schulumfelds und sollen den Kindern einen sicheren Aussteigeort bieten.

Eine Schulstraße existiert bereits in Eimsbüttel. Die Rellinger Straße wurde im Mai 2026 als erste Schulstraße Hamburgs eröffnet. Dabei handelt es sich jedoch um das sogenannte Pariser Modell, bei dem die Straße dauerhaft autofrei ist. Für die beiden geplanten Schulstraßen ist hingegen eine zeitlich begrenzte Sperrung vorgesehen. Dieses Konzept wird als Wiener Modell bezeichnet.


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