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Vielen Familien fehlen Zeit, Geld oder die nötigen Ressourcen für gemeinsame Aktivitäten. Besonders Kinder leiden darunter: Sie verbringen viel Zeit allein, erleben Ausgrenzung und haben oft kaum Möglichkeiten, unbeschwerte gemeinsame Momente mit ihren Eltern zu erleben.
Anzeige Foto: KiFaz SoSu
Kinder- und Familienzentrum

Beim Projekt „Familienzeit” erhalten Familien den Raum für Freizeitangebote

Vielen Familien fehlen Zeit, Geld oder die nötigen Ressourcen für gemeinsame Aktivitäten. Besonders Kinder leiden darunter: Sie verbringen viel Zeit allein, erleben Ausgrenzung und haben oft kaum Möglichkeiten, unbeschwerte gemeinsame Momente mit ihren Eltern zu erleben.

Von Gast

Das „Kinder- und Familienzentrum Schnelsen – Sozialräumliche Schnittstelle und Unterstützung“, kurz KiFaz SoSU, bietet einen Ort, an dem Kinder wieder wertvolle Zeit mit ihren Eltern verbringen können. Es sitzt an zwei Standorten: in Schnelsen-Süd und Burgwedel. Beide Standorte bieten gemeinsam das Projekt „Familienzeit“ an. Möglich wird das durch eine Förderung des Deutschen Kinderhilfswerkes über dessen Kinderhaus-Programm. Im Rahmen dieser Förderung schafft das KiFaz Räume und Gelegenheiten für Familien, zusammen Zeit zu verbringen. Das Programm umfasst kleinere Aktionen wie Kochabende und eine Familien-Disco, Feste, Tagestrips und Urlaube. Dabei werden die Familien mit eingebunden: Sie bringen selbst Ideen ein. Das Ziel des Projekts ist, Familien niedrigschwellig gemeinsame Aktivitäten zu ermöglichen. Für die Kinder sind die Ausflüge, Feste und Freizeitangebote besondere Erlebnisse, die ihr Selbstvertrauen stärken und schöne Erinnerungen schaffen. Ohne Projekte wie „Familienzeit“ hätten viele Kinder kaum Zugang zu gemeinschaftlichen Freizeiterfahrungen.

Für mehr Teilhabe

Innerhalb der Initiative werden auch wichtige kinderrechtliche Themen eingebracht. So wird beim Kochen auf eine gesunde Ernährung geachtet und die Familien feiern jährlich ein Kinderrechtefest. Das Projekt bindet Kinderrechte in das Programm ein: Kinder erhalten Raum für Mitbestimmung, soziale Teilhabe, Bildung und eine gesunde Entwicklung. „Wir könnten diese Angebote nur in weitaus geringerem Umfang anbieten, ohne diese Kooperation“, sagt Kai Gärtner, Geschäftsführer des KiFaz. „Das gibt uns Sicherheit.“ Die Förderung des Deutschen Kinderhilfswerkes trägt so zur gesellschaftlichen Teilhabe im Viertel bei. Die Kinder und Familien erleben Zugehörigkeit und werden
in ihrer emotionalen Entwicklung unterstützt.

Das Deutsche Kinderhilfswerk ermöglicht dem KiFaz und den Familien Gestaltungsspielraum. Maya Fahrenkrug, die die „Familienzeit“- Projekte koordiniert, sagt: „Über den Spaß hinaus bewirken die Angebote, dass sich die Familien untereinander kennenlernen, sich mehr mit ihrem Sozialraum identifizieren und Netzwerke bilden können.“ Die Unternehmungen führen auch dazu, dass die Teilnehmenden vermehrt die Beratungsangebote des KiFaz wahrnehmen. Die Kinder und Familien erhalten so den Zugang zu pädagogischer, rechtlicher und zwischenmenschlicher Unterstützung.

Um Kinderhausprojekte wie „Familienzeit“ zu ermöglichen, ist das Deutsche Kinderhilfswerk auf Spenden angewiesen. Wenn du mithelfen möchtest, kannst du hier spenden:
Deutsches Kinderhilfswerk e. V.
www.dkhw.de


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