Unser Magazin #44 ist da!
Wir präsentieren die 44. Ausgabe des Eimsbütteler Nachrichten Magazins. Jetzt druckfrisch am Kiosk ums Eck.
Von Alexis MilneEin Blick nach links, ein Blick nach rechts. Alles verändert sich, ständig. Das ist anstrengend, ja, und kann Angst machen. Aber ich packe meinen Mut zusammen, wir schreiten voran. Denn: Auch die Eimsbütteler Nachrichten verändern sich. Unser Print-Magazin bekommt ein neues Format.
Ab dieser Ausgabe erscheint unser Magazin nicht mehr im klassischen A4-Format, sondern im handlichen A5-Format. Die Entscheidung ging aus unserer Gemeinschaft hervor. Eine Umfrage hat ergeben, dass unsere Leserinnen und Leser das kleinere Format praktischer für unterwegs finden.
Alles auf Neustart?
Auch intern tanzen wir auf neuen Positionen. Wir verabschieden uns von unserer Chefredakteurin Julia Haas, die die Eimsbütteler Nachrichten mit ihren Geschichten aus dem Viertel in den letzten Jahren nicht nur geleitet, sondern geprägt hat. Die Verantwortung für das Magazin übernehme jetzt ich, voller Ideen, Verantwortungsbewusstsein und Vorfreude auf alles, was kommt.
Der Blick nach vorne bringt mich auch zum Erinnern. Ich wohne seit fünf Jahren in Hamburg – von Tag 1 an in Eimsbüttel (Glückspilz, ich weiß). Über die Zeit konnte ich mich hier neu finden, entfalten und ausleben. Erst durch die Arbeit bei den Eimsbütteler Nachrichten wurde aus meinem neuen Wohnort etwas Besseres, Tieferes: eine neue Heimat – ein Begriff, der zu oft im Sinne der Ausgrenzung verwendet wird.
Mit Eimsbush als Wahlheimat konnte ich in mich reinwachsen, als Mensch und als Journalistin. Hier grüße ich meine liebsten Supermarktkassiererinnen, treffe an jeder Ecke auf Freunde und kann zu jedem Haus eine Geschichte erzählen. Heute bin ich nicht nur für diese Erfahrungen dankbar, sondern dafür, dass ich dem Bezirk täglich etwas zurückgeben kann.
Das Viertel verändert sich
Eimsbüttel hat sich in den letzten Jahren nicht nur für mich persönlich verändert: Am ganzen Bezirk wird rumgebohrt und rumgeschraubt; überall werden neue Impulse gesetzt. So öffnen Läden, andere schließen, die Stadtteile verändern ihre Gesichter.
Damit verändert sich auch unser Essen – in Restaurants und Geschäften, aber auch auf den Straßen und Balkonen. Dabei geht es um die Grundlage unseres Lebens. Denn Essen ist Kultur, Essen ist Politik, Essen ist Umwelt. So retten einige Eimsbüttelerinnen Lebensmittel vor der Mülltonne und andere produzieren ihren eigenen Honig. An den unterschiedlichsten Orten bringt uns Essen zusammen, darunter auch in den Gastronomien, die sich in unserem Gastroführer vorstellen.
Ein Blick nach links, ein Blick nach rechts. Und ich denke mir: Wie schön, alles verändert sich.
Und das ist drin:
EINE STUNDE AM SCHLUMP
Ein Besuch beim Wochenmarkt
EIN PLATZ AM TISCH
Ein Sonntagstreffen bei Kaffee und Kuchen
BIENEN AUF DEM DACH
Wie Imkern in der Großstadt funktioniert
FOODTRENDS
Wir haben Eimsbüttelerinnen und Eimsbütteler zu Matcha & Co. befragt
DIE LETZTE BASTION VOR DER MÜLLTONNE
Über das Retten und Teilen von Essen
WAS MACHT FREDERIK?
Über die Arbeit eines Eimsbüttelers, bei der Essen Türen öffnet
PLATTDEUTSCHE KOLUMNE
Über die plattdüütsche Bökermess
GASTROFÜHRER 2026/2027
Bars, Cafés und Restaurants stellen sich vor
Hier geht es zur Übersicht der Verkaufsstellen – oder ganz einfach im Onlineshop bestellen.
lokal. unabhängig. unbestechlich.
Eimsbüttel+

Mit Eimsbüttel+ hast du Zugriff auf alle Plus-Inhalte der Eimsbütteler Nachrichten. Zudem erhältst du exklusive Angebote, Deals und Rabatte von unseren Partnern.
