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„Solisten des Barockwerk – Hamburg“. Foto: Henrike Hapke
„Solisten des Barockwerk – Hamburg“. Foto: Henrike Hapke

Ein Stück Hamburger Musikgeschichte

Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg hat zu einem großen Konzert zu Ehren von C.P.E. Bach und G.P. Telemann in den Lichthof geladen. Zu hören war zum Teil noch unveröffentlichtes Notenmaterial aus den Beständen der Stabi.

Von Gast
Musiker des Barockwerk Hamburg“. Foto: Henrike Hapke
Musiker des Barockwerk Hamburg“. Foto: Henrike Hapke

Es ist früher Abend, als sich der Vortragsraum der Stabi füllt. Die Veranstaltung zum 300. Geburtstag von Carl Philipp Emanuel Bach ist gut besucht. Auf dem Programm steht die Erst-Wiederaufführung der „Hamburger Bürgerkapitänsmusik 1780“. Zunächst führt Dr. Jürgen Neubacher von der Staatsbibliothek in das Konzert ein. Denn diese Musik hat eine lange Geschichte.

Die Bürgerkapitänsmusik in Hamburg im 18.Jahrhundert

In der Hansestadt gab es über Jahrhunderte hinweg eine Bürgerwache. Sie diente dem Schutz vor jeglichen Gefahren. Alle männlichen Bürger zwischen 18 und 60 Jahren waren verpflichtet, der Wache beizutreten. Sie wurden in einem sogenannten „Drillhaus“ unter Leitung des Drillmeisters ausgebildet.

Das Drillhaus war auch gleichzeitig ein Konzerthaus, in dem einmal jährlich zu Ehren der Bürgerwache ein großes Fest aufgeführt wurde: die sogenannte Bürgerkapitänsmusik. Das musikalische Werk begann mit einem Oratorium als Begleitmusik zum Ehrenmal und endete mit der Serenata, welche gegen Abend als Tafelmusik gespielt wurde. Carl Philipp Emanuel Bach wie auch Georg Philipp Telemann hatten die Ehre, Bürgerkapitänsmusiken zu komponieren.

Als zweites Werk des Abends erklingt Telemanns „Jubel Musik“ aus dem Jahr 1760. Sie war als Festmusik für die damals zu Dänemark gehörende Stadt Altona zum 100. Jubiläum der Erbsouveränität des dänischen Königshauses aufgeführt worden, vermutlich nur ein einziges Mal.

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Bach-Jubiläum in Deutschland

In diesem Jahr wird der 300. Geburtstag von Carl Philipp Emanuel Bach gefeiert. Hamburg und fünf andere Städte, mit denen Bach zu Lebzeiten in Verbindung stand, sind Gastgeber. Auch in Potsdam, Berlin, Frankfurt (Oder), Leipzig, und Weimar sind mehrere Konzerte, Lesungen sowie Ausstellungen geplant. Genaueres zu den Veranstaltungen findet sich auf der Jubiläumshomepage. Selbst Mozart sagte einmal über den jungen Bach: „Er ist der Vater, wir die Jungen“ und alle hätten etwas von ihm gelernt.
C.P.E. Bach wurde am 8. März 1714 in Weimar geboren, als zweiter Sohn des Komponisten  Johann Sebastian Bach. Auch wenn sein Vater heutzutage berühmter ist, war der Bach-Sohn  im 18. Jahrhundert für seine herausragenden musikalischen Fähigkeiten sehr bekannt.

„Solisten des Barockwerk – Hamburg“. Foto: Henrike Hapke
„Solisten des Barockwerk – Hamburg“. Foto: Henrike Hapke

Seine Musik ist repräsentativ für die damalige Epoche zwischen Barock und Wiener Klassik. Seine Kompositionen waren unter anderem Vorbild für Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven. Im Jahr 1768 kam er, als Nachfolger Georg Philipp Telemanns, nach Hamburg, um als Musikdirektor der fünf Kirchen der Stadt zu arbeiten.

Das Ensemble

Interpretiert werden beide Kompositionen im Lichthof der Stabi vom „Barockwerk-Hamburg“ unter der Leitung von Ira Hochmann. Zu Beginn des Konzerts  ist es mucksmäuschenstill, man wartet voller Spannung auf den Einsatz der 9 Gesangssolisten und 21 Instrumentalisten.

Das Publikum folgt begeistert der Musik und nach dem Ende des Konzerts gehen die meisten mit einem Lächeln nach Hause. Frau Hochmann erhielt einhelliges Lob von allen Seiten und ist sehr zufrieden mit ihren Musikern. Ein wirklich gelungenes Konzert.

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Dieser Text ist im Rahmen des HAW-Seminars „Social Media and Innovation“ entstanden.
Autorinnen: Hanne Tallaksen und Henrike Hapke

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