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Foto: Anja von Bihl

Parkplätze am Klosterstern bleiben

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) hat auf die Beschwerden der Anwohner und Gewerbetreibenden reagiert und nimmt Veränderungen an den ursprünglichen Umgestaltungsplänen vor. Die Parkplätze im Kreisverkehr am Klosterstern sollen bleiben.

Von Louisa Grewe

Am Montag hat die BWVI die Änderung bekannt gegeben. Die Entscheidung traf Staatsrat Andreas Rieckhof: „Wir können den Wunsch nachvollziehen, an der Parksituation weitestgehend nichts zu verändern“, sagt er in einer Pressemitteilung der Behörde. Der Erhalt der Parkplätze im Inneren des Rondels gehe zwar zu „Lasten der Ordnung“, sagt Pressesprecherin Susanne Meinecke, doch der sonstige Umbau des Kreisels werde dadurch nicht gestört. Deshalb sei die BWVI in diesem Punkt einen Schritt auf die Bürger zugegangen, so Meinecke.

Zuvor war geplant, die Anzahl der Parkplätze im Innenkreis zu verringern, um ein „geordnetes Parken“ zu ermöglichen, sagt die Pressesprecherin. Diese Pläne sorgten jedoch für die erwähnte Gegenwehr. Anwohner befürchteten eine unübersichtliche Verkehrssituation, Stau und langwierige Parkplatzsuche. Letztere beschäftigte auch die Ladenbetreiber in näherer Umgebung, die aufgrund fehlender Parkplätze finanzielle Einbußen auf sie zukommen sahen.

Der gesamte Klosterstern soll ab Sommer umgestaltet werden. Die Hochbahn AG plant einen Fahrstuhl für den Zugang zum Bahnhof unter dem Kreisverkehr. Für diesen ist nach Angaben der Behörde nur im Zufahrtsbereich Eppendorfer Baum genug Platz. Deshalb wird sich an der Stelle die Zufahrt auf den Kreisel von zwei auf eine Spur verengen. Auch die eine Spur ist jedoch breit genug für zwei Fahrzeuge. Die Radfahrer wandern auf die Fahrbahn und bekommen eine eigene Spur.

Wie geht es weiter?

Der BWVI zufolge laufen im Untergrund bereits die Baumaßnahmen der Hochbahn für den Fahrstuhl. Diese werden ab Mitte Mai auf Straßenhöhe fortgesetzt. Sobald der Aufzug fertiggestellt ist, geht es ab Oktober mit der restlichen Umgestaltung des Klostersterns weiter. Dabei wird erst der Bereich um den Fahrstuhlschacht erneuert, ehe die Bürgersteige in Angriff genommen werden. In der Adventszeit werden die Bauarbeiten ruhen, ehe sie im Januar 2017 wieder aufgenommen werden. Ende 2017 sollen alle Umbaumaßnahmen abgeschlossen sein.

 

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