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Die Gewinner der Silberenen Sterne des Sports. Foto: Robin Eberhardt
Die Gewinner der "Silbernen Sterne des Sports". Foto: Robin Eberhardt
Sport

ETV bekommt „Stern des Sports“

Bei der jährlichen Verleihung der „Sterne des Sports“ konnte der ETV die Jury mit seinem Projekt „Lebenslanges Fechten“ überzeugen und fährt im Januar zum Bundesfinale nach Berlin.

Von Robin Eberhardt

Der „Hamburger Sportbund“ und die „Hamburger Volksbank“ haben gestern Abend im Haus des Sports zum achten Mal die „Sterne des Sports“ verliehen. Damit werden Vereine geehrt, die sich neben dem Sport vor allem durch ihr gesellschaftliches Engagement auszeichnen.

„Es wird deutlich, dass die Vereinsarbeit eine zunehmend wichtige gesellschaftspolitische Funktion hat. An den drei sehr unterschiedlichen Gewinnerprojekten zeigen sich die Werte des Sports wie Wertschätzung, Respekt und die Akzeptanz jedes Einzelnen in der Gruppe“, so Reiner Brüggestrat, Vorstandssprecher der Hamburger Volksbank.

ETV erhält 4.000 Euro

Eine Jury hatte die Bewerber geprüft und neben der sportlichen Leistung vor allem das gesellschaftliche Engagement bewertet. Zu den Kriterien der Jury zählten die Themen Gesundheit, Familie, Kinder und Jugendliche sowie gesellschaftspolitische Programme zur Integration und Inklusion.

Den ersten Platz belegte der „Eimsbütteler Turnverband“ (ETV) für das Projekt „Lebenslanges Fechten – Gut für Körper und Geist“. Dafür wurde er mit dem „Großen Silbernen Stern des Sports“ ausgezeichnet. Der Preis ist mit 4.000 Euro dotiert und qualifiziert zur Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb um den „Goldenen Stern des Sports“ in Berlin.

Älteste deutsche Fechterin

Das Projekt der Fechtabteilung gibt es seit knapp zwei Jahren und es ist ein spezielles Angebot, um ältere Menschen an den Fechtsport heranzuführen. Unter dem Motto „Lerne Fechten im Alter“ wurden generationenübergreifende Einsteigerkurse angelegt, da sich Fechten besonders gut für Ältere eignet. Es fördert die Konzentration und Fokussierung, den Gleichgewichtssinn sowie Schnelligkeit und Kondition.

Der ETV beheimatet die älteste Fechterin Deutschlands, die mit 82 Jahren ihre DFB-Turnierreifeprüfung abgelegt hat und seitdem erfolgreich Wettbewerbe bestreitet. Sie wurde im Zuge des Projekts auf den Fechtsport aufmerksam.

Die Jury hat überzeugt, dass der ETV die enorme Relevanz des demografischen Wandels und die Verschiebung der Altersgrenzen erkannt und sein Sportangebot entsprechend ausgeweitet hat.

„Stolz auf unsere Fechtabteilung“

„Ich war vor der Preisverleihung froher Hoffnung, habe jedoch nicht damit gerechnet. Aber jetzt sind wir stolz auf unsere Fechtabteilung“, sagte Frank Fechner, Vorsitzender des ETV, bei der Scheckübergabe.

Auf den zweiten Platz kam der „Walddörfer Sportverein von 1924 e.V.“ mit seinem Projekt „Welcome in den Walddörfern – gelebte Vielfalt im Walddörfer SV“ und erhielt dafür 2.000 Euro. Dritter wurde „Cyclocross Hamburg e.V.“, der mit dem „Cyclocross-Land Hamburg“ Kindern das Fahrradfahren näher bringt.

Finale in Berlin

Das Bundesfinale der „Sterne des Sports“ findet am 22. Januar in Berlin statt und der ETV vertritt dabei die Hansestadt Hamburg. „Wer nach Berlin kommt, hat alle Chancen“, erklärte Fechner selbstbewusst.

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