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Auch die Flamingos im Tierpark Hagenbeck mussten in den Stall. Foto: Lea Freist
Notstand in Hamburg

Geflügelpest: Anleinpflicht für Hunde

Die Geflügelpest ist auch in Hamburg angekommen. Das gesamte Stadtgebiet ist zum Beobachtungsgebiet erklärt worden. Damit gilt auch für Hundehalter in Eimsbüttel: Die Vierbeiner müssen an die Leine.

Von Matthias Berger

Bei drei verendeten Wildvögeln in Hamburg-Mitte ist der Geflügelpesterreger nachgewiesen worden. Die Stadt hat in einem Radius von drei Kilometern rund um den Fundort in Rothenburgsort einen Sperrbezirk eingerichtet. Der gesamte Stadtbereich ist Beobachtungsgebiet. Also müssen auch Haustierbesitzer in Eimsbüttel einige Regeln beachten. Sonst drohen Bußgelder in Höhe von bis zu 30.000 Euro.

Hunde und Katzen dürfen in Eimsbüttel nicht mehr frei herumlaufen. Durch den Kontakt mit verendeten Vögeln könnten die Tiere den Virus weiter verbreiten. Daher sollten die Halter verhindern, dass ihre Haustiere mit toten oder kranken Vögeln in Berührung kommen.

Bürgertelefon informiert über Geflügelpest

Bundesweit müssen Geflügelhalter ihre Tiere im Stall lassen. Ausnahmen für Privat- oder Hobbyhalter gibt es nicht. Unklare Krankheits- beziehungsweise Todesfälle bei Geflügel müssen umgehend dem zuständigen Verbraucherschutzamt gemeldet werden.

Informationen zur Geflügelpest und den vorbeugenden Schutzmaßnahmen sind erhältlich unter Telefon 040/428-37-22-22 in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und am Freitag von 8 bis 15 Uhr.

Ausnahmezustand auch im Tierpark Hagenbeck

Auch der Tierpark Hagenbeck ist von der Notverordnung betroffen. Alle Vögel wurden aus dem Freien herein geholt. Was bei den Flamingos und Pelikanen kein Problem war, weil sie eh ihr Winterquartier bezogen haben, habe sich bei den freilebenden Wildvögeln schwieriger gestaltet, berichtet die Hagenbeck-Pressesprecherin. „Für die Wasservögel und hühnerartigen Vögel haben wir keine Stallungen, die leben frei in unserem Tierpark. Daher mussten wir provisorische Ställe einrichten“, erklärt Eveline Düstersiek. „Wir hoffen, dass unsere Tiere gesund bleiben.“

Tote Wildvögel melden

Wer tote Wildvögel findet, sollte diese melden unter Telefon 040 115 (montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr). Außerhalb dieser Zeiten werden Meldungen unter Telefon 040/428-37-22-00 entgegen genommen. Diese Vögel werden abgeholt und auf die Geflügelpest untersucht. Das gilt insbesondere für tote Wasservögel (Schwäne, Enten, Gänse, Möwen), Greifvögel und aasfressende Vögel (zum Beispiel Krähen).

Für andere Vögel sollte eine Meldung erfolgen, wenn mehr als drei in nächster Nähe zueinander gefunden werden. Alle Vogelkadaver sollten am Fundort liegengelassen und aus hygienischen Gründen nicht angefasst werden.

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