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An Müll mangelt es auch in Eimsbüttel nicht. Daran soll die Aktion "Hamburg räumt auf!" etwas ändern. Archivfoto
Aktion der Stadtreinigung

Hamburg räumt auf – was macht Eimsbüttel?

„Hamburg räumt auf!“, heißt es wieder vom 24. März bis 2. April. Nach Ansicht von Reinhard Fiedler von der Stadtreinigung Hamburg könnten sich vor allem in Eimsbüttel noch mehr Freiwillige an der Aktion beteiligen.

Von Matthias Berger

Die Anmeldung für „Hamburg räumt auf!“ startet am 9. Januar. Bereits 19 Mal haben Bürger bei der von der Stadtreinigung in Kooperation mit der Umweltbehörde und dem Nabu organisierten Aktion ihre Viertel von Müll befreit.

2016 hatten sich 65.960 Freiwillige beteiligt, so viele wie noch nie. Insgesamt haben die Teilnehmer im vergangenen Jahr 321 Tonnen Müll aus Grünanlagen sowie von Spielplätzen und Schulhöfen gesammelt. Das sind 4,9 Kilogramm Abfall pro Kopf.

„Zusammenhalt in Eimsbüttel geringer“

Allerdings ist aus Sicht des Sprechers der Stadtreinigung noch Luft nach oben – vor allem in innerstädtischen Vierteln wie Eimsbüttel. „Gemessen an der Bevölkerungszahl ist die Beteiligung in Eimsbüttel oder Winterhude viel geringer als beispielsweise in Wandsbek“, wird Reinhard Fiedler von der ZEIT zitiert. In den Außenbezirken seien die soziale Bindung und der Zusammenhalt eben noch deutlich größer als in der anonymeren Innenstadt.

Wenn Ihr Fiedler das Gegenteil beweisen wollt, könnt Ihr Euch ab dem 9. Januar anmelden unter https://www.hamburg-raeumt-auf.de oder telefonisch unter 2576-2573. Handschuhe und Müllsäcke stellt die Stadtreinigung.

Was es bei der Sammelaktion insbesondere mit Blick auf den Umweltschutz zu beachten gilt, erfahrt ihr hier.

Preis für Aufräum-Initiative

Auch in diesem Jahr belohnt das Team von „Hamburg räumt auf!“ wieder eine Aufräum-Initiative mit der „Hamburger Perle“ und einem Geschenkgutschein im Wert von 250 Euro. Dafür können die Teilnehmer vom 24. März bis 28. April auf der Facebook-Seite der Aktion mit kurzen Worten und einem Bild beschreiben, was ihre Initiative so besonders macht. Als Beispiele nennt das Organisationsteam besonders viele Teilnehmer oder kuriose Fundstücke. Die Aufräum-Initiative, die bis zum 28. April die meisten Likes hat, erhält die „Hamburger Perle“ 2017.

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